// Sin título 1 von Carlos Amorales, eine Radierung aus dem Jahr 2008, zeigt eine mutige, abstrakte Blumenform, die die Komposition dominiert. Das Werk zeichnet sich durch kräftige schwarze Pinselstriche aus, die sich überlappende, blütenblattartige Formen schaffen und eine symmetrische, schmetterlingsähnliche Figur bilden. Die Überlagerung dunkler Formen auf einem hellen Hintergrund verleiht dem Werk Tiefe und ein Gefühl von Bewegung, als ob sich die Formen entfalten oder blühen würden. Bekannt für seine Erforschung symbolischer und organischer Formen, vereint Amorales hier natürliche Motive mit Abstraktion und ruft Themen der Transformation und Mehrdeutigkeit hervor. Das Werk lädt die Betrachter ein, die kraftvollen und geheimnisvollen Bilder durch persönliche Assoziationen zu interpretieren.
Carlos Amorales (Mexiko, 1970) ist ein multidisziplinärer Künstler, der mit Animation, Zeichnung, Video, Installation und Performance arbeitet. Seine Werke befassen sich mit Themen wie Sprache, Identität und Kollektivität durch innovative grafische Systeme und alternative Erzählweisen. 2017 vertrat er Mexiko auf der Biennale von Venedig, und seine Arbeiten sind in Sammlungen wie MoMA, Tate und Centre Pompidou vertreten.
Radierung Die Radierung ist eine Technik, bei der ein Design auf einer Metalloberfläche erstellt wird, indem ein starkes Säure- oder Ätzmittel verwendet wird, um die ungeschützten Teile des Metalls zu zersetzen, sodass das gewünschte Muster im Relief (Intaglio) übrig bleibt. In der modernen Kunst und Fertigung können je nach zu ätzendem Material verschiedene Chemikalien verwendet werden.
// Sin título 1 von Carlos Amorales, eine Radierung aus dem Jahr 2008, zeigt eine mutige, abstrakte Blumenform, die die Komposition dominiert. Das Werk zeichnet sich durch kräftige schwarze Pinselstriche aus, die sich überlappende, blütenblattartige Formen schaffen und eine symmetrische, schmetterlingsähnliche Figur bilden. Die Überlagerung dunkler Formen auf einem hellen Hintergrund verleiht dem Werk Tiefe und ein Gefühl von Bewegung, als ob sich die Formen entfalten oder blühen würden. Bekannt für seine Erforschung symbolischer und organischer Formen, vereint Amorales hier natürliche Motive mit Abstraktion und ruft Themen der Transformation und Mehrdeutigkeit hervor. Das Werk lädt die Betrachter ein, die kraftvollen und geheimnisvollen Bilder durch persönliche Assoziationen zu interpretieren.
Carlos Amorales (Mexiko, 1970) ist ein multidisziplinärer Künstler, der mit Animation, Zeichnung, Video, Installation und Performance arbeitet. Seine Werke befassen sich mit Themen wie Sprache, Identität und Kollektivität durch innovative grafische Systeme und alternative Erzählweisen. 2017 vertrat er Mexiko auf der Biennale von Venedig, und seine Arbeiten sind in Sammlungen wie MoMA, Tate und Centre Pompidou vertreten.
I trained as a painter, but I never really liked it.
- Carlos Amorales
Der mexikanische Künstler Carlos Amorales verbindet in seinen Arbeiten traditionelle Handwerkskunst und Konzeptkunst, die Populärkultur und Subkulturen einbeziehen. In seinen späteren Projekten setzt er auch Video, digitale Animationen und Vektorzeichnungen ein und arbeitet mit Grafikern und Musikern zusammen. Carlos Amorales studierte Kunst in Europa, wo er ab 1992 drei Jahre lang die Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam besuchte. Seine künstlerische Ausbildung setzte er bis Mitte der 1990er fort, als er sich mit Performance-Kunst und einigen nicht-künstlerischen Projekten für den öffentlichen Raum beschäftigte. Carlos Amorales fühlte sich von formalen Kunstprozessen gefangen und bevorzugte es, sich durch Performance auszudrücken. 1996 begann Carlos Amorales mit der Schaffung eines digitalen Archivs fotografischer Bilder, die er modifizierte, um sie in schwarze Silhouetten zu verwandeln. Diese hat er in vielen seiner Collagen, Druckgrafiken, Gemälde, Installationen, Videos, Skulpturen und Zeichnungen genutzt. Von 1999 bis 2003 entwickelte Carlos Amorales seine Performance-Kunst mit einem Projekt, bei dem es um die mexikanische Version des professionellen Wrestling ging, bei dem die Gesichter aller Teilnehmer durch Masken versteckt waren, die seine eigenen Gesichtszüge zeigten. Diese Arbeit erlangte internationale Anerkennung und wurde 2001 in einer Monographie der Artimo Foundation, Amsterdam dokumentiert. Carlos Amorales ist Mitglied des National System of Art Creators in Mexiko. Er unterrichtet auch Kunst an Studenten in Amsterdam. (Artist website)
Zeitgenössische Kunst bezeichnet avantgardistische oder innovative Kunst, die in der jüngeren Vergangenheit oder in der Gegenwart geschaffen wurde. Der genaue Beginn der zeitgenössischen Kunst variiert je nach Institution und ist oft mit dem Gründungsjahr von Museen oder Galerien verbunden, die diesen Stil ausstellen. Zeitgenössische Kunst zeichnet sich durch den Fokus auf aktuelle Ideen, vielfältige Medien und die Erforschung neuer Konzepte und Techniken aus.