Einzigartiges Schwarz-Weiß-Polaroid; Vom Künstler signiert.
Eingezwängt zwischen Betonwänden ergibt sich ein schmaler Tokioter Durchgang dem langsamen Vordringen von Topfpflanzen und kletterndem Laub, deren Blätter die harte Geometrie der gebauten Umgebung mildern. Ein Graffiti-Tag markiert eine Wand; rissiges Pflaster bezeugt Jahre der Vernachlässigung; ein Schild oder eine Markise schwebt am fernen Ende des Korridors. In Schwarzweiß aufgenommen, gehört dieses einzigartige Polaroid zu Moriyamas früherer Passage-Serie und destilliert seine anhaltende Faszination für die Zwischenräume der Stadt — jene übersehenen Nähte zwischen Gebäuden, an denen städtisches Leben in seiner unbewachtesten, zähesten Form fortbesteht.
Daido Moriyama (Japan, 1938) ist ein wegweisender japanischer Fotograf, bekannt für seine kontrastreichen Schwarzweiß-Streetfotos. Geprägt vom Nachkriegsrealismus und der Provoke-Bewegung, fängt er das raue Stadtleben mit körnigem Film und spontaner Ästhetik ein.
Polaroid Ein Polaroid-Druck ist ein Sofortfoto, das mit einer Polaroid-Kamera aufgenommen wird und das Bild sofort nach der Belichtung entwickelt. Die interne Verarbeitung der Kamera ermöglicht es, dass das Foto innerhalb von Minuten erscheint. Der Begriff Polaroid wird auch allgemein verwendet, um sich auf Sofortfotografien und Filme zu beziehen, die mit ähnlichen Technologien hergestellt wurden.
Einzigartiges Schwarz-Weiß-Polaroid; Vom Künstler signiert.
Eingezwängt zwischen Betonwänden ergibt sich ein schmaler Tokioter Durchgang dem langsamen Vordringen von Topfpflanzen und kletterndem Laub, deren Blätter die harte Geometrie der gebauten Umgebung mildern. Ein Graffiti-Tag markiert eine Wand; rissiges Pflaster bezeugt Jahre der Vernachlässigung; ein Schild oder eine Markise schwebt am fernen Ende des Korridors. In Schwarzweiß aufgenommen, gehört dieses einzigartige Polaroid zu Moriyamas früherer Passage-Serie und destilliert seine anhaltende Faszination für die Zwischenräume der Stadt — jene übersehenen Nähte zwischen Gebäuden, an denen städtisches Leben in seiner unbewachtesten, zähesten Form fortbesteht.
Daido Moriyama (Japan, 1938) ist ein wegweisender japanischer Fotograf, bekannt für seine kontrastreichen Schwarzweiß-Streetfotos. Geprägt vom Nachkriegsrealismus und der Provoke-Bewegung, fängt er das raue Stadtleben mit körnigem Film und spontaner Ästhetik ein.
Taking Polaroid photos was when I felt the most excited and alive.
- Daido Moriyama
Daido Moriyama (geb. 1938 Japan) ist eine Schlüsselfigur der japanischen Nachkriegs-Fotografie, bekannt für seine grobkörnigen, kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bilder. Er arbeitet hauptsächlich in urbanen Räumen und fängt flüchtige Momente des Alltags ein, wobei er Themen wie Erinnerung, Verfall und Fragmentierung behandelt. In den 1960er-Jahren wurde er mit der Provoke-Bewegung bekannt, die traditionelle fotografische Konventionen in Frage stellte und eine subjektivere, impressionistische Bildsprache etablierte. Durch die Verwendung einer Handkamera und schnelle Aufnahmetechniken entsteht in seinen Arbeiten ein Gefühl von Unmittelbarkeit und Desorientierung. Moriyama wurde stark von der amerikanischen Street Photography sowie der japanischen Avantgarde beeinflusst. Seine Werke hinterfragen die Verlässlichkeit des Bildes und zelebrieren das Unvollkommene. Sein Beitrag zur zeitgenössischen Fotografie schlägt eine Brücke zwischen Ost und West, Tradition und Rebellion. (Artist Website)
Zeitgenössische Kunst bezeichnet avantgardistische oder innovative Kunst, die in der jüngeren Vergangenheit oder in der Gegenwart geschaffen wurde. Der genaue Beginn der zeitgenössischen Kunst variiert je nach Institution und ist oft mit dem Gründungsjahr von Museen oder Galerien verbunden, die diesen Stil ausstellen. Zeitgenössische Kunst zeichnet sich durch den Fokus auf aktuelle Ideen, vielfältige Medien und die Erforschung neuer Konzepte und Techniken aus.