Schokolade auf Hartfaserplatte.
Handsigniert, datiert und auf der Rückseite nummeriert.
Catalogue raisonné: Dobke, Nr. 111.
Produziert von Emil Schult, Düsseldorf.
Jedes Exemplar ist ein Unikat.
Beitrag zu Artist's Mail.
Dieter Roths Self-Portrait (1969) ist ein äußerst unkonventionelles Kunstwerk aus Schokolade auf Hartfaserplatte, das seine experimentelle Herangehensweise an Materialien und Selbstrepräsentation zeigt. Die Arbeit zeigt eine organisch strukturierte Oberfläche mit einer kreisförmigen, verwitternden Form auf grünem Hintergrund und betont die Vergänglichkeit des Mediums. Durch die Verwendung von Schokolade—einem Material, das sich verändert und zerfällt—hinterfragt Roth die Idee der Beständigkeit in der Kunst und spielt mit Themen wie Verfall, Identität und Zeit. Jedes der 100 Exemplare, produziert von Emil Schult für Artist’s Mail, ist einzigartig und unterstreicht die Unvorhersehbarkeit des Materials. Dokumentiert in Dobke, Catalogue Raisonné, zeigt dieses Werk Roths radikale Innovationen in der konzeptuellen und prozessorientierten Kunst.
Dieter Roth (Schweiz, 1930–1998) war ein vielseitiger Künstler, bekannt für seinen innovativen Einsatz von Materialien, einschließlich verrottender Lebensmittel, in Skulpturen und Installationen. Seine Arbeiten thematisierten oft Transformation und Vergänglichkeit und stellten traditionelle Kunstgrenzen infrage. Roths Beiträge beeinflussten die zeitgenössische Kunstpraxis maßgeblich.
Mischtechnik Mischtechnik bezieht sich auf Kunstwerke, die mehr als ein Medium in einem einzigen Werk verwenden. Im Gegensatz zur Multimedia-Kunst, die verschiedene Formen der bildenden Kunst kombiniert und oft Elemente wie Ton, Video oder digitale Medien einschließt, konzentriert sich die Mischtechnik auf die Kombination traditioneller Kunstmaterialien wie Farbe, Tinte und Collage. Die Mischtechnik ermöglicht es Künstlern, eine Vielzahl von Effekten und Texturen zu erzielen, indem sie verschiedene Materialien schichten und mischen.
Schokolade auf Hartfaserplatte.
Handsigniert, datiert und auf der Rückseite nummeriert.
Catalogue raisonné: Dobke, Nr. 111.
Produziert von Emil Schult, Düsseldorf.
Jedes Exemplar ist ein Unikat.
Beitrag zu Artist's Mail.
Dieter Roths Self-Portrait (1969) ist ein äußerst unkonventionelles Kunstwerk aus Schokolade auf Hartfaserplatte, das seine experimentelle Herangehensweise an Materialien und Selbstrepräsentation zeigt. Die Arbeit zeigt eine organisch strukturierte Oberfläche mit einer kreisförmigen, verwitternden Form auf grünem Hintergrund und betont die Vergänglichkeit des Mediums. Durch die Verwendung von Schokolade—einem Material, das sich verändert und zerfällt—hinterfragt Roth die Idee der Beständigkeit in der Kunst und spielt mit Themen wie Verfall, Identität und Zeit. Jedes der 100 Exemplare, produziert von Emil Schult für Artist’s Mail, ist einzigartig und unterstreicht die Unvorhersehbarkeit des Materials. Dokumentiert in Dobke, Catalogue Raisonné, zeigt dieses Werk Roths radikale Innovationen in der konzeptuellen und prozessorientierten Kunst.
Dieter Roth (Schweiz, 1930–1998) war ein vielseitiger Künstler, bekannt für seinen innovativen Einsatz von Materialien, einschließlich verrottender Lebensmittel, in Skulpturen und Installationen. Seine Arbeiten thematisierten oft Transformation und Vergänglichkeit und stellten traditionelle Kunstgrenzen infrage. Roths Beiträge beeinflussten die zeitgenössische Kunstpraxis maßgeblich.
An eyewitness account is evidence that an artist has proposed a work of art.
- Dieter Roth
Dieter Roth, auch bekannt als Dieter Rot und Diter Rot, war ein deutschstämmiger isländischer Künstler, der vor allem durch seine Künstlerbücher, Skulpturen und Installationen bekannt wurde, obwohl er auch in der Zeichnung und Malerei tätig war. Er arbeitete mit den Kunstströmungen Concrete, Fluxus, Op und Maximism, obwohl er sich keiner bestimmten Bewegung verschrieben hatte. Dieter Roths frühe Karriere verbrachte er zu einem großen Teil in Island, das von den meisten europäischen Modernistenbewegungen isoliert war. Dieter Roths Arbeiten verwendeten eine Vielzahl unkonventioneller Medien, darunter Fundstücke, biologisch abbaubare Materialien und Lebensmittel. Das Bildhauermaterial beinhaltete Schokolade, Banane, Käse und Kaninchenkot. Dieter Roths Beitrag war die Erstellung des modernen Künstlerbuchs. Ein Schlüsselwerk ist die Literaturwurst (Literaturwurst, 1961 - 1964), die durch die Verarbeitung und Bindung von publiziertem Text als Wurst hergestellt wurde, und das Anbringen des Buchdeckels an der Wurstverpackung. Diese Wurstbücher waren der Vorläufer späterer Stücke, die Lebensmittel als Medium benutzten, oft verfaulte Nahrung. Die bekannteste davon war die Ausstellung Staple Cheese (A Chase), eine Serie von Koffern, die mit Käse gefüllt und an den Wänden der Galerie montiert waren. Der Käse verrottet und zerfällt im Laufe der Zeit. Dieter Roth konzentrierte sich in den 80er und 90er Jahren auf große Installationen. Sein berühmtestes Werk aus dieser Zeit war der Gartenskulptur, eine sich ständig weiterentwickelnde Installation mit verschiedenen Kunstwerken, die auf Gitterrahmen montiert wurden. Die Installation wurde in verschiedenen Gärten und später auch in Innenräumen montiert und wieder zusammengesetzt.
Land Art, auch bekannt als Erdkunst, entstand in den 1960er und 70er Jahren im Rahmen der Konzeptkunstbewegung. Es umfasst die Schaffung von Kunstwerken durch das Formen der Landschaft oder das Errichten von Strukturen in der Natur unter Verwendung natürlicher Materialien wie Erde, Steine oder Zweige. Diese Werke sind oft großflächig und betonen die Beziehung zwischen Kunst und Natur.