Farbsiebdruck auf Velinpapier. Vom Künstler handschriftlich signiert. Bibliografie: Pierre Encrevé and Marie-Cecile Miessner 107
Pierre Soulages’ Sérigraphie n°15 (1981) ist ein Farbsiebdruck auf Velinpapier, der seine Auseinandersetzung mit Schwarz als dynamische und lichttragende Kraft zeigt. Breite, gestische Bahnen in tiefem Braun-Schwarz verlaufen diagonal über die Fläche und kontrastieren mit offenen, hellen Papierbereichen. Die strukturierte Farbauftragung erzeugt feine Tonabstufungen und betont Bewegung und Materialität. Anstelle von Darstellung schafft Soulages Rhythmus und Balance durch Kontrast. In einer Auflage von 250 erschienen und vom Künstler handsigniert.
Pierre Soulages (Frankreich, 1919–2022) war ein Meister der abstrakten Kunst, bekannt für seine ikonische 'Noir-Lumière'-Technik. Mit intensiven schwarzen Oberflächen spielte er mit Lichtreflexionen, um Tiefe und Textur zu erzeugen. Als 'Maler des Schwarzen' prägte Soulages die Abstraktion neu; seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen wie dem Louvre und Centre Pompidou.
Siebdruck Siebdruck ist eine Technik, bei der Tinte durch ein Netz auf ein Substrat übertragen wird, wobei Bereiche durch eine Schablone blockiert werden, um zu verhindern, dass die Tinte durchdringt. Diese Methode, auch bekannt als Serigrafie oder Siebdruck, wird häufig verwendet, um Drucke auf Postern, T-Shirts, Vinyl, Aufklebern, Holz und anderen Materialien zu erzeugen. Der Prozess ist eine Art Schablonendruck, der lebendige, detaillierte Designs auf verschiedenen Oberflächen ermöglicht.
Farbsiebdruck auf Velinpapier. Vom Künstler handschriftlich signiert. Bibliografie: Pierre Encrevé and Marie-Cecile Miessner 107
Pierre Soulages’ Sérigraphie n°15 (1981) ist ein Farbsiebdruck auf Velinpapier, der seine Auseinandersetzung mit Schwarz als dynamische und lichttragende Kraft zeigt. Breite, gestische Bahnen in tiefem Braun-Schwarz verlaufen diagonal über die Fläche und kontrastieren mit offenen, hellen Papierbereichen. Die strukturierte Farbauftragung erzeugt feine Tonabstufungen und betont Bewegung und Materialität. Anstelle von Darstellung schafft Soulages Rhythmus und Balance durch Kontrast. In einer Auflage von 250 erschienen und vom Künstler handsigniert.
Pierre Soulages (Frankreich, 1919–2022) war ein Meister der abstrakten Kunst, bekannt für seine ikonische 'Noir-Lumière'-Technik. Mit intensiven schwarzen Oberflächen spielte er mit Lichtreflexionen, um Tiefe und Textur zu erzeugen. Als 'Maler des Schwarzen' prägte Soulages die Abstraktion neu; seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen wie dem Louvre und Centre Pompidou.
It's what I do that teaches me what I'm looking for.
- Pierre Soulages
Ausgehend von den Techniken der spritzenden und tröpfelnden Malerei, die die amerikanische Schule des Abstrakten Expressionismus der 1950er Jahre widerspiegeln, hat Pierre Soulages ein bemerkenswertes Werk geschaffen, in dessen Mittelpunkt seine Vorliebe für die Verklärung von Licht und Farbe steht. Für Soulages stellen diese beiden Elemente eine theoretische Untersuchungsebene dar, die er nun seit über sieben Jahrzehnten erforscht. Im Laufe der Jahre hat er eine einzigartige Affinität zur schwarzen Tonfärbung entwickelt, die er sowohl als Ausdruck der Präsenz des Lichts als auch der Abwesenheit von Licht interpretiert. Dies ist die wesentliche Substanz seiner Werke. Einerseits benutzt er die Schwarztöne als Mittel, um Licht in seinen Bildern zurückzugeben, andererseits lässt er sie Farbe und Leuchtkraft definieren und wird so zum Ausdruck der Ausstrahlung. Soulages wurde 1919 in Südfrankreich geboren und gilt als einer der größten lebenden Maler. Er hatte langjährige Freundschaften mit Pablo Picasso, Willem de Kooning und Mark Rothko und vielen anderen Koryphäen. Da er in der Nähe berühmter prähistorischer Stätten aufwuchs, sagte er, er müsse von den ursprünglichen und symbolischen Hinrichtungen beeinflusst worden sein, die er als Kind an diesen antiken Stätten sah. Soulages hat berühmterweise seinen eigenen technischen Ansatz "Beyond Black" (Jenseits von Schwarz) geprägt, aufgrund der endlosen Tiefe, die die Abwesenheit von Licht in seinen Bildern enthüllt. Er weigert sich, den konventionellen Raum und die Bewegung auf seinen Leinwänden zu erforschen, sondern zieht es vor, sich in etwas Elementareres und Unverfälschteres zurückzuziehen. Er sagt, seine Faszination für schwarze Farbe spiegele seine Überzeugung wider, dass im Gegensatz zu Fenstern, die uns mit der Außenwelt verbinden, die Malerei uns mit der Innenwelt verbinden sollte.
Gestische Kunst ist ein Begriff, der das Malen mit frei schwingenden Pinselstrichen beschreibt. Das Hauptziel der gestischen Kunst ist es, dem Künstler zu ermöglichen, emotionale Impulse physisch auszudrücken. Die vielfältigen, aber ausdrucksstarken Farbspuren sollen die inneren Gedanken und Emotionen des Künstlers vermitteln, die die Betrachter durch die dynamische und spontane Anwendung von Farbe verstehen sollen.