Symboles 2 von S.H. Raza ist eine Lithografie aus dem Jahr 2007, die Themen des kosmischen Symbolismus und der spirituellen Tiefe erforscht. Bekannt für seine abstrakten Formen und geometrische Einfachheit, verwendet Raza einen dominanten schwarzen Kreis auf einem strukturierten Hintergrund, umgeben von subtilen strahlenden Linien. Der schwarze Kreis, oft ein wiederkehrendes Motiv in Razas Werk, symbolisiert das Bindu, oder den Ursprungspunkt, ein Konzept, das tief in der indischen Philosophie verwurzelt ist und die Quelle der Schöpfung darstellt. Die umgebenden Linien erzeugen ein Gefühl von Pulsation und Energie, was einen ewigen Zyklus von Schöpfung und Auflösung suggeriert. Dieses Werk, Teil einer limitierten Auflage von 150 plus 50 in römischen Zahlen nummerierten Drucken, verkörpert Razas Streben nach Harmonie zwischen Form, Farbe und spirituellem Wesen.
Sayed Haider Raza (Indien, 1922–2016) war ein angesehener Maler, bekannt für seine abstrakten Werke, die westlichen Modernismus mit indischen visuellen Traditionen verbinden. Als Gründungsmitglied der Progressive Artists' Group symbolisiert Raza's ikonische 'Bindu'-Serie den Schöpfungspunkt in der hinduistischen Philosophie. Seine Beiträge brachten ihm prestigeträchtige Auszeichnungen ein, darunter den Padma Vibhushan und den Commandeur de la Légion d'Honneur.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Größe
Inch
Zentimeter
65.5 X 65.5 cm
Edition
Auflage von 150 + L (50)
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Symboles 2 von S.H. Raza ist eine Lithografie aus dem Jahr 2007, die Themen des kosmischen Symbolismus und der spirituellen Tiefe erforscht. Bekannt für seine abstrakten Formen und geometrische Einfachheit, verwendet Raza einen dominanten schwarzen Kreis auf einem strukturierten Hintergrund, umgeben von subtilen strahlenden Linien. Der schwarze Kreis, oft ein wiederkehrendes Motiv in Razas Werk, symbolisiert das Bindu, oder den Ursprungspunkt, ein Konzept, das tief in der indischen Philosophie verwurzelt ist und die Quelle der Schöpfung darstellt. Die umgebenden Linien erzeugen ein Gefühl von Pulsation und Energie, was einen ewigen Zyklus von Schöpfung und Auflösung suggeriert. Dieses Werk, Teil einer limitierten Auflage von 150 plus 50 in römischen Zahlen nummerierten Drucken, verkörpert Razas Streben nach Harmonie zwischen Form, Farbe und spirituellem Wesen.
Sayed Haider Raza (Indien, 1922–2016) war ein angesehener Maler, bekannt für seine abstrakten Werke, die westlichen Modernismus mit indischen visuellen Traditionen verbinden. Als Gründungsmitglied der Progressive Artists' Group symbolisiert Raza's ikonische 'Bindu'-Serie den Schöpfungspunkt in der hinduistischen Philosophie. Seine Beiträge brachten ihm prestigeträchtige Auszeichnungen ein, darunter den Padma Vibhushan und den Commandeur de la Légion d'Honneur.
Art is being bought with a view to speculation and material value. This is becoming priority. Art is to be loved, not speculated.
- S.H. Raza
Syed Haider „S. H.“ Raza war ein indischer Maler und eine führende Persönlichkeit der Progressive Artists' Group. Seine künstlerische Ausbildung begann er an der Nagpur School of Art in Indien, bevor er an der renommierten Sir J. J. School of Art in Bombay studierte. Nach seinem Umzug nach Frankreich setzte er seine Ausbildung an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris fort.
Raza nutzte Farben, geometrische Formen und symbolische Motive, um Werke zu schaffen, die von der indischen Philosophie, Spiritualität und Kosmologie inspiriert waren. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche bedeutende Auszeichnungen, darunter die Fellowship der Lalit Kala Akademi, den Padma Shri, den Padma Bhushan und den Padma Vibhushan, die zweithöchste zivile Auszeichnung Indiens. Frankreich ehrte ihn zudem mit der Verleihung der Ehrenlegion, der höchsten zivilen Auszeichnung des Landes.
Razas erste Einzelausstellung fand 1946 im Bombay Art Society Salon statt, wo er eine Silbermedaille erhielt. In den folgenden Jahrzehnten wurden seine Werke in Galerien und Museen in Europa und Asien ausgestellt. Sein berühmtes Gemälde Saurashtra wurde bei einer Auktion von Christie's in New York für rund 3,5 Millionen US-Dollar verkauft und machte ihn zu einem der erfolgreichsten indischen Künstler auf dem Kunstmarkt.
Gemeinsam mit K. H. Ara und F. N. Souza gründete Raza die Bombay Progressive Artists' Group, eine der einflussreichsten Bewegungen der modernen indischen Kunst. 2013 bezeichnete ihn das indische Fernsehen als eine der größten lebenden Künstlerlegenden des Landes. Von 1950 bis zu seinem Lebensende lebte Raza in Frankreich.
Die zeitgenössische Kunst aus Indien reicht von 1985 bis heute und markiert die Ära nach der Liberalisierung. In dieser Zeit fühlten sich Künstler frei, unabhängig von traditionellen hinduistischen oder sozialen Konventionen zu arbeiten. Sie verwenden oft charakteristisch indische Materialien und Objekte in ihren Werken, was eine Mischung aus modernen Ideen und kulturellem Erbe widerspiegelt.