// Long way von Yuko Murata (2012) ist eine charmante Lithografie, die eine vereinfachte, fast kindliche Darstellung eines kleinen Nagetiers, wahrscheinlich eines Hamsters oder einer Maus, vor einem gedämpften, strukturierten grünen Hintergrund zeigt. Das Tier steht aufrecht und blickt mit einem sanften Ausdruck nach vorne, gestaltet in weichen Beigetönen, die seine zarte Form betonen. Muratas minimalistischer Stil und die Wahl zurückhaltender Farben verleihen dem Werk eine friedliche, kontemplative Stimmung, die es dem Betrachter ermöglicht, die stille Präsenz des Tieres zu schätzen. Dieser Druck in limitierter Auflage ist ein Ausdruck von Muratas Vorliebe für die Darstellung der unaufdringlichen Schönheit und Unschuld von Tieren auf eine fast meditative Weise.
Yuko Murata (Japan, 1973) ist eine zeitgenössische Malerin, bekannt für ihre minimalistischen Darstellungen von Tieren und Landschaften. Inspiriert von Postkarten und Reisebroschüren zeigen ihre ruhigen Kompositionen oft vereinfachte Formen und gedämpfte Farben, die ein Gefühl von Gelassenheit hervorrufen. Muratas Werke wurden international ausgestellt und spiegeln ihre einzigartige Sicht auf die Natur und deren Darstellung wider.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Größe
Inch
Zentimeter
22 X 26 cm
Edition
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// Long way von Yuko Murata (2012) ist eine charmante Lithografie, die eine vereinfachte, fast kindliche Darstellung eines kleinen Nagetiers, wahrscheinlich eines Hamsters oder einer Maus, vor einem gedämpften, strukturierten grünen Hintergrund zeigt. Das Tier steht aufrecht und blickt mit einem sanften Ausdruck nach vorne, gestaltet in weichen Beigetönen, die seine zarte Form betonen. Muratas minimalistischer Stil und die Wahl zurückhaltender Farben verleihen dem Werk eine friedliche, kontemplative Stimmung, die es dem Betrachter ermöglicht, die stille Präsenz des Tieres zu schätzen. Dieser Druck in limitierter Auflage ist ein Ausdruck von Muratas Vorliebe für die Darstellung der unaufdringlichen Schönheit und Unschuld von Tieren auf eine fast meditative Weise.
Yuko Murata (Japan, 1973) ist eine zeitgenössische Malerin, bekannt für ihre minimalistischen Darstellungen von Tieren und Landschaften. Inspiriert von Postkarten und Reisebroschüren zeigen ihre ruhigen Kompositionen oft vereinfachte Formen und gedämpfte Farben, die ein Gefühl von Gelassenheit hervorrufen. Muratas Werke wurden international ausgestellt und spiegeln ihre einzigartige Sicht auf die Natur und deren Darstellung wider.
Die Natur mit all ihren verschiedenen Charakteristika und Ausdrucksebenen sowie eine begrenzte Vielfalt an Farbtonschwankungen sind die Hauptattribute von Yuko Muratas Werk. Jedes einzelne Bild, das sie malt, setzt ihre Beherrschung von Schatten und Licht gekonnt ein. Sie lässt die Leinwand auf natürliche Weise zu ihrem Thema fließen, während sie gleichzeitig ein notwendiges Gleichgewicht mit ihren elementaren Bestandteilen aufrechterhält. Diese Gegenüberstellung verleiht Muratas Werken einen Hauch von wehmütiger Trauer, der in allen ihren Produktionen subtil spürbar ist. Sie ist sowohl mit westlichen als auch japanischen künstlerischen Traditionen und Techniken vertraut und nutzt ihr kulturelles Erbe als Ausgangspunkt, um sich durch moderne Medien inspirieren zu lassen. Zeitschriften, Kataloge, Broschüren und Werbung bieten einen endlosen Hintergrund an Material, das sie erkunden und in ihren Gemälden verwenden kann. Murata wurde 1972 in Japan geboren und studierte Kunst in Tokio. Obwohl ihre stilistische Herangehensweise an die Malerei in der westlichen Tradition geschult ist, ist sie auch stark von der klassischen japanischen Tradition des 19. Jahrhunderts. Die Maler jener Epoche waren strengen Ausführungsrichtlinien unterworfen, wobei sie nur minimale Ressourcen in Bezug auf Farben und konventionelle Sujets einsetzten. Es gibt eine klare Trennung zwischen Muratas Leben im modernen Japan und der Symbolik dieser Epoche, auf die sie sich in ihrem Werk bewusst bezieht. Allerdings hat sie Themen, die in der Shinto-Tradition einst rein ornamental und dekorativ waren, deutlich rekontextualisiert. Damit hat Murata eine neue funktionale Vorlage für ihre Bilder geschaffen, die den Verlust, der der Erfahrung der Moderne im heutigen Japan innewohnt, zutiefst widerspiegeln.
Neo-Figurative Kunst ist ein Sammelbegriff, der sich auf die Wiederbelebung der figurativen Kunst in Amerika und Europa in den 1960er Jahren bezieht, nach einer von Abstraktion dominierten Periode. Michel Ragon, ein französischer Kunstkritiker, argumentierte, dass dieses Wiederaufleben der Figuration in einer kritischen Zeit sozialer und politischer Umwälzungen in beiden Regionen stattfand.