David LaChapelle

David LaChapelle (USA, 1963) ist ein visionärer Fotograf und Regisseur, bekannt für seine surrealen, farbenfrohen Bilder, die Popkultur, Religion und Gesellschaftskritik vereinen. Sein Werk umfasst Kunst- und Werbefotografie, oft mit Prominenten und lebhaften Erzählungen. LaChapelles Stil verbindet High Fashion mit Hyperrealismus und schafft ikonische, provokative visuelle Statements.

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First I need your hand then forever can begin

David LaChapelle

First I need your hand then forever can begin, 2009

Fotografie

C-print

USD 11,900

Lost and Found - Good News, Art Edition: Arch Angel Uriel

David LaChapelle

Lost and Found - Good News, Art Edition: Arch Angel Uriel, 2019

Limitierte Druck Auflage

Archiv-Druck

USD 2,950

Anna Kournikova: The Courts Free

David LaChapelle

Anna Kournikova: The Courts Free, 1998

Fotografie

Lithographie

USD 13,750

Success to me is being a good person, treating people well.
- David LaChapelle
David LaChapelle, am 11. März 1963 in Fairfield, Connecticut geboren, ist ein zeitgenössischer Künstler, der die Grenzen zwischen hochwertiger Kunstfotografie und Popkultur herausgefordert und neu definiert hat. Über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten hat sich LaChapelle als einer der provokativsten und einflussreichsten Fotografen seiner Generation etabliert. Er verbindet klassische Porträttechniken mit kommerzieller Fotografie und schafft so einzigartige Darstellungen, die den Geist einer von Ruhm, Werbung und Medien geprägten Ära einfangen.

LaChapelle ist besonders bekannt für seine mutige Verwendung von satten Farben, hyperrealistischen Szenen und oft surrealen Kompositionen. Obwohl er in den 1990er Jahren durch seine redaktionelle Arbeit für Magazine wie Vanity Fair, Interview und Rolling Stone bekannt wurde, beschränkt sich sein künstlerischer Ansatz nicht nur auf Hochglanzmagazine. Er hat einige der ikonischsten Persönlichkeiten unserer Zeit fotografiert, von Tupac Shakur und Michael Jackson bis zu Hillary Clinton und Papst Johannes Paul II., doch seine Werke gehen weit über reine Promi-Porträts hinaus. Sie sind häufig auch soziopolitische Kommentare, die Themen wie Konsumgesellschaft, Klimawandel und die menschliche Verfassung aufgreifen.

In den 1980er Jahren begann LaChapelles Karriere in New York, wo er von Andy Warhol entdeckt wurde. Beeindruckt von LaChapelles einzigartiger Vision, gab ihm Warhol seinen ersten professionellen Fotoauftrag für das Magazin Interview. Diese frühe Unterstützung prägte sein künstlerisches Schaffen nachhaltig und verlieh ihm den Mut, gegen konventionelle Normen zu verstoßen. Obwohl Warhols Einfluss deutlich spürbar ist, hat LaChapelle seinen eigenen künstlerischen Stil entwickelt, indem er Elemente des Surrealismus, des Barock und der Popkultur vermischt.

Im Laufe der Jahre haben LaChapelles Werke in renommierten Kunstinstitutionen weltweit Anerkennung gefunden, mit Einzelausstellungen im Barbican Museum in London, im Musée d'Orsay in Paris und im Museum für zeitgenössische Kunst in Taipeh, um nur einige zu nennen. Seine Fotografien sind in den ständigen Sammlungen bedeutender Museen wie dem Los Angeles County Museum of Art (LACMA) und der National Portrait Gallery in Washington, D.C., vertreten.

Neben seiner Fotografie hat LaChapelle auch im Filmbereich Fuß gefasst und mehrere preisgekrönte Dokumentarfilme und Musikvideos gedreht. Sein Kurzfilm "Rize" (2005) untersucht die Subkultur der Tanzstile "Clowning" und "Krumping" in Los Angeles und fügt seiner Auseinandersetzung mit den Komplexitäten des modernen Lebens eine weitere Dimension hinzu.

Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, darunter der Young Photographers' Alliance Lifetime Achievement Award und der Preis des Art Directors Club, bleibt LaChapelle eine enigmatische Figur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gesellschaftliche Normen herauszufordern und die Grenzen dessen, was als "Kunst" betrachtet wird, neu zu definieren.

In einer Welt, die von Bildern überflutet ist, bleibt das Werk von David LaChapelle ein Zeugnis für die Kraft der Fotografie, die sowohl faszinieren als auch kritisieren kann und die Schönheit, Absurdität und Widersprüche des menschlichen Daseins offenlegt. (Artist Website)

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