Paul Jenkins
Paul Jenkins (Vereinigte Staaten, 1923–2012) war ein amerikanischer abstrakter Expressionist, bekannt für seine lebendigen, fließenden Gemälde, die durch eine einzigartige Farbgießtechnik entstanden. Seine 'Phenomena'-Serie exemplifiziert seine Erforschung von Farbe und Form und trug maßgeblich zur amerikanischen Nachkriegsabstraktion bei.
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Paul Jenkins, ein Maler des abstrakten expressionistischen Zweigs, ist bekannt für seine unorthodoxe Herangehensweise an den Farbauftrag und die Kontrolle über die Leinwand - er hörte schließlich auf, einen Pinsel zu benutzen, und trug stattdessen seine Farbe mit einem Elfenbeinmesser auf. Jenkins ließ sich zunächst von den Werken von Jackson Pollock und Mark Tobey inspirieren und interessierte sich sehr für die östliche Mystik - ein Thema, das sein Werk durchdrang: immer offen für Interpretationen, selten leicht zu verallgemeinern. Eines der berühmtesten Werke Jenkins‘, Phenomena Anderson, dient als Paradebeispiel für seine Fähigkeit, das Farbergebnis zu beeinflussen. Seine Entscheidung, den Pinsel aufzugeben, erlaubte es ihm, die Farbe dazu zu zwingen, sich zu sammeln oder über die Leinwand zu fließen und so Felder abstrakter Farbe zu erzeugen. Jenkins begann sein Berufsleben in einer Keramikfabrik, ein Beruf, den er beibehielt und der die Inspiration für seine umfangreichen Malmittel lieferte. (Artist website)
Was ist Farbfeldmalerei?
Die Farbflächenmalerei ist ein abstrakter Stil, der durch große Flächen einer einzigen Farbe oder einfacher, einheitlicher Farben gekennzeichnet ist. Der Begriff wurde erstmals in den 1950er Jahren verwendet, um das Werk von drei amerikanischen abstrakten Expressionisten—Barnett Newman, Mark Rothko und Clyfford Still—zu beschreiben. Ihre Arbeit betonte die e…
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