
Was ist Spätmoderne?
Spätmodernismus bezieht sich auf die Fortsetzung und Weiterentwicklung der modernistischen Prinzipien in Kunst, Architektur und Literatur von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die späte 20. Jahrhunderts hinein. Diese Bewegung behält den Fokus auf Form, Abstraktion und die Ablehnung traditioneller Stile bei, integriert jedoch häufig mehr Komplexität und Mehrdeutigkeit im Vergleich zum frühen Modernismus. Spätmodernismus erforscht Themen wie Entfremdung, Identität und die Fragmentierung der Realität und spiegelt die sozialen und kulturellen Veränderungen der Nachkriegszeit wider. Dies zeigt sich in den Arbeiten von Architekten wie Louis Kahn und Künstlern wie Francis Bacon, die die Grenzen des Modernismus erweiterten und auf die sich verändernde Welt um sie herum reagierten.
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Kunstwerke im Zusammenhang mit Spätmoderne
Joan Miró
Untitled (from the Bouquet de rêves pour Neila portfolio), 1967
Limitierte Druck Auflage
Lithographie
USD 3,060
Joan Miró
Untitled (from the La bague d’Aurore portfolio), 1957
Limitierte Druck Auflage
Mischtechnik
USD 14,850
Andy Warhol
Salade de alf Landon (Wild Raspberries IV.128A), 1959
Limitierte Druck Auflage
Offsetdruck
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Andy Warhol
Wild Raspberries IV.136A (Roast Iguana), 1959
Limitierte Druck Auflage
Offsetdruck
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Robert Rauschenberg
XI (from Horsefeathers Thirteen), 1972
Limitierte Druck Auflage
Mischtechnik
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Joan Miró
Le Marteau sans maître: one plate, 1976
Limitierte Druck Auflage
Radierung und Aquatinta
USD 4,950
Red Grooms
City of Chicago exhibition poster, 1968
Limitierte Druck Auflage
Lithographie
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Die Neue Wilden ist der Begriff, den deutsche Künstler für den Neoexpressionismus verwendeten. In den 1970er und 80er Jahren erlebte die expressive Malerei in Deutschland eine Wiederbelebung, wobei die Künstler intensive Farben und breite Pinselstriche einsetzten. Die Bewegung wuchs in Opposition zur minimalistischen und konzeptuellen Kunst und bevorzugte eine Rückkehr zur rohen, emotionalen Ausdruckskraft durch mutige und dynamische Maltechniken.

Street Art ist Kunst, die in öffentlichen Räumen, außerhalb traditioneller Kunstorte, geschaffen und ausgeführt wird. Sie gewann in den 1980er Jahren während des Graffiti-Booms an Popularität und hat sich seitdem in verschiedenen Formen und Stilen weiterentwickelt. Zu den gängigen Formen der Street Art gehören Pop-up-Kunst, Stickerkunst, Schablonengraffiti und Straßeninstallationen oder Skulpturen. Begriffe wie Guerrilla-Kunst, Neo-Graffiti, Post-Graffiti und Urban Art werden oft synonym verwendet, um dieses Genre zu beschreiben, das traditionelle Vorstellungen davon, wo und wie Kunst ausgestellt werden sollte, in Frage stellt.

Gutai war eine Gruppe radikaler japanischer Künstler, die 1954 die Gutai Art Association gründeten. Das Wort Gutai lässt sich als Verkörperung übersetzen. Die Gruppe war bekannt dafür, Kunst spontan vor einem Live-Publikum zu schaffen und dabei oft ihre eigenen körperlichen Bewegungen einzubeziehen. Ihre Performances beinhalteten Aktionen wie das Werfen von Farbe, das Durchstechen von Papier und das Rollen im Schlamm, wobei die direkte Interaktion zwischen Körper und Material betont wurde.
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