Eine der 5 Radierungen, Las Estampas de la Cometa; Gustavo Gili, Barcelona, 1971 - Auf Arches-Papier mit Wasserzeichen - Platte: 52 x 79 cm. - Blatt: 75 x 105,3 cm.
Las Estampas de la Cometa 4 von Hans Hartung (1971) ist Teil einer Serie von fünf Radierungen, die von Gustavo Gili in Barcelona veröffentlicht wurde. Diese limitierte Auflage (75 Exemplare plus HC) wurde auf wassergezeichnetem Arches-Papier erstellt und zeigt Hartungs Meisterschaft in abstrakter, gestischer Kunst. Die Komposition zeigt einen markanten Kontrast feiner, vertikaler Linien, die sich kreuzen und divergieren, was ein Gefühl von Spannung und Dynamik erzeugt. Links sorgen dichte schwarze Striche für Balance und visuelle Schwere, die die Gesamtbewegung verstärken. Die Platte misst 52 x 79 cm, während das Blatt 75 x 105,3 cm misst und ein großes, immersives visuelles Erlebnis bietet.
Hans Hartung (Deutschland/Frankreich, 1904–1989) war ein deutsch-französischer Maler, bekannt für seinen gestischen abstrakten Stil. Als führende Figur des Art Informel und der Lyrischen Abstraktion nutzte er dynamische Pinselstriche und innovative Techniken, um Emotion und Spontaneität auszudrücken. Hartungs Werk beeinflusste die europäische Nachkriegsabstraktion maßgeblich.
Radierung Die Radierung ist eine Technik, bei der ein Design auf einer Metalloberfläche erstellt wird, indem ein starkes Säure- oder Ätzmittel verwendet wird, um die ungeschützten Teile des Metalls zu zersetzen, sodass das gewünschte Muster im Relief (Intaglio) übrig bleibt. In der modernen Kunst und Fertigung können je nach zu ätzendem Material verschiedene Chemikalien verwendet werden.
Eine der 5 Radierungen, Las Estampas de la Cometa; Gustavo Gili, Barcelona, 1971 - Auf Arches-Papier mit Wasserzeichen - Platte: 52 x 79 cm. - Blatt: 75 x 105,3 cm.
Las Estampas de la Cometa 4 von Hans Hartung (1971) ist Teil einer Serie von fünf Radierungen, die von Gustavo Gili in Barcelona veröffentlicht wurde. Diese limitierte Auflage (75 Exemplare plus HC) wurde auf wassergezeichnetem Arches-Papier erstellt und zeigt Hartungs Meisterschaft in abstrakter, gestischer Kunst. Die Komposition zeigt einen markanten Kontrast feiner, vertikaler Linien, die sich kreuzen und divergieren, was ein Gefühl von Spannung und Dynamik erzeugt. Links sorgen dichte schwarze Striche für Balance und visuelle Schwere, die die Gesamtbewegung verstärken. Die Platte misst 52 x 79 cm, während das Blatt 75 x 105,3 cm misst und ein großes, immersives visuelles Erlebnis bietet.
Hans Hartung (Deutschland/Frankreich, 1904–1989) war ein deutsch-französischer Maler, bekannt für seinen gestischen abstrakten Stil. Als führende Figur des Art Informel und der Lyrischen Abstraktion nutzte er dynamische Pinselstriche und innovative Techniken, um Emotion und Spontaneität auszudrücken. Hartungs Werk beeinflusste die europäische Nachkriegsabstraktion maßgeblich.
Everything we feel deeply must be expressed.
- Hans Hartung
Hans Hartung war ein deutsch-französischer Maler, der für die gestischeabstrakte Kunst am bekanntesten ist. Schon früh in seinem Leben entwickelte er seine Wertschätzung für die deutschen Maler und schrieb sich in die Akademie der bildenden Künste in Dresden ein, wo er Gemälde der Meister replizierte. Hans Hartung verließ seine Heimat und zog nach Paris, wo er wenig Kontakt zu anderen Künstlern hatte und die Werke alter und moderner Meister nachahmte. Nach vielen Erprobungen durch sein Privatleben hatte Hans Hartung 1947 seine erste Einzelausstellung und bis in die späten 1950er Jahre waren seine Gestengemälde nahezu monochromatisch. Seine Verwendung von langen rhythmischen Pinselstrichen oder Kratzern waren Charakterisierungen von Hans 'Kunstwerken. Er erforschte und experimentierte mit verschiedenen Werkzeugen einschließlich; Pflanzenwedel, Lithographie, Gartengeräte und die Räder eines Rollstuhls. Er wurde auf der Biennale in Venedig mit dem Internationalen Grand Prix ausgezeichnet. Hans 'Technik des Freilaufens abstrakter Gemälde ist ein Präzedenzfall für zukünftige Maler. Junge amerikanische Maler in den 60er Jahren sahen ihn als wichtigen Vorläufer der American Lyrical Abstraction. Warren Forma stellte ihn 1963 in der Filmdokumentation "School of Paris" vor. In seinem letzten Jahr stand Hans im Vordergrund, ein Gefühl von Freiheit und Ehrgeiz zu zeigen, das mit seiner früheren Arbeit verbunden war. Die Stücke weisen auf eine natürliche Welt mit Eigenschaften von Schatten und Licht hin. Sie bleiben Zeuge seiner kontinuierlichen und furchtlosen Erforschung.
Gestische Kunst ist ein Begriff, der das Malen mit frei schwingenden Pinselstrichen beschreibt. Das Hauptziel der gestischen Kunst ist es, dem Künstler zu ermöglichen, emotionale Impulse physisch auszudrücken. Die vielfältigen, aber ausdrucksstarken Farbspuren sollen die inneren Gedanken und Emotionen des Künstlers vermitteln, die die Betrachter durch die dynamische und spontane Anwendung von Farbe verstehen sollen.