// Mod. 3 von León Ferrari (2009) ist eine Radierung in limitierter Auflage, die die Faszination des Künstlers für Minimalismus und die Kraft der Linie veranschaulicht. Das Kunstwerk zeigt zarte, fließende Linien, die sich biegen und zusammenlaufen, wodurch ein Gefühl von Bewegung und Tiefe auf einer ansonsten leeren Leinwand entsteht. Ferraris Linien scheinen eine abstrakte Kontur zu bilden, die an topografische oder wellenartige Formen erinnert und natürliche Rhythmen und organische Formen evoziert. Dieses Werk spiegelt Ferraris Interesse an der Einfachheit und Komplexität der Linie als Ausdrucksform wider und lädt die Betrachter ein, die stille Eleganz und subtile Dynamik in der scheinbar minimalistischen Komposition zu betrachten.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Größe
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56 X 38 cm
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// Mod. 3 von León Ferrari (2009) ist eine Radierung in limitierter Auflage, die die Faszination des Künstlers für Minimalismus und die Kraft der Linie veranschaulicht. Das Kunstwerk zeigt zarte, fließende Linien, die sich biegen und zusammenlaufen, wodurch ein Gefühl von Bewegung und Tiefe auf einer ansonsten leeren Leinwand entsteht. Ferraris Linien scheinen eine abstrakte Kontur zu bilden, die an topografische oder wellenartige Formen erinnert und natürliche Rhythmen und organische Formen evoziert. Dieses Werk spiegelt Ferraris Interesse an der Einfachheit und Komplexität der Linie als Ausdrucksform wider und lädt die Betrachter ein, die stille Eleganz und subtile Dynamik in der scheinbar minimalistischen Komposition zu betrachten.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
Art is not beauty or novelty, art is effectiveness and disruption.
- León Ferrari
León Ferrari (geb. 1920 Argentinien, gest. 2013 Argentinien) war ein argentinischer Künstler, der für seine kraftvollen und oft kontroversen Werke bekannt ist, die Skulptur, Malerei und Installationskunst mit politischem und sozialem Kommentar verbinden. Ferraris Kunst behandelte häufig Themen wie Macht, Religion und Unterdrückung und machte starke Aussagen gegen Autoritarismus, Krieg und die Missbräuche der katholischen Kirche. Sein bekanntestes Werk, La civilización occidental y cristiana (1965), zeigt einen gekreuzigten Christus auf einem US-Kampfflugzeug und symbolisiert die Komplizenschaft zwischen Religion und Militärmacht. Ferraris Verwendung von gefundenen Objekten, Collage und Text schuf eine unverwechselbare visuelle Sprache, die die Betrachter dazu aufforderte, sich mit unbequemen Wahrheiten über die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Sein Werk hat einen nachhaltigen Einfluss auf die lateinamerikanische Kunst und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt für Diskussionen über Kunst und Aktivismus. (Artist website)
Ein gefundenes Objekt ist ein Begriff, der verwendet wird, um ein von Menschen geschaffenes oder natürliches Objekt oder ein Fragment davon zu beschreiben, das ein Künstler entdeckt oder kauft und als Inspiration oder als Kunstwerk aufbewahrt. Der Künstler kann das Objekt auch modifizieren oder in eine Collage oder Assemblage einarbeiten und es so in ein neues Kunstwerk verwandeln.