// Sin Título 2 von León Ferrari ist eine minimalistische Lithographie aus dem Jahr 2008, Teil einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren. Dieses Werk spiegelt Ferraris Faszination für Abstraktion und Linienarbeit wider. Die Komposition zeigt ein dichtes, rechteckiges Bündel schwarzer, horizontaler Linien, zentriert auf einem cremefarbenen Hintergrund. Die Linien variieren leicht in Dicke und Abstand und schaffen ein Gefühl von Rhythmus und Textur innerhalb der ansonsten strengen Einfachheit. Ferraris Werk, obwohl minimalistisch, lädt den Betrachter ein, die Nuancen in der Wiederholung und Ordnung zu erkunden und Themen wie Struktur und subtile Bewegung zu reflektieren. Dieser zurückhaltende Ansatz unterstreicht sein Können, einfache Formen zu verwenden, um komplexe Überlegungen hervorzurufen.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Größe
Inch
Zentimeter
56 X 38 cm
Edition
Auflage von 50
Preis
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// Sin Título 2 von León Ferrari ist eine minimalistische Lithographie aus dem Jahr 2008, Teil einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren. Dieses Werk spiegelt Ferraris Faszination für Abstraktion und Linienarbeit wider. Die Komposition zeigt ein dichtes, rechteckiges Bündel schwarzer, horizontaler Linien, zentriert auf einem cremefarbenen Hintergrund. Die Linien variieren leicht in Dicke und Abstand und schaffen ein Gefühl von Rhythmus und Textur innerhalb der ansonsten strengen Einfachheit. Ferraris Werk, obwohl minimalistisch, lädt den Betrachter ein, die Nuancen in der Wiederholung und Ordnung zu erkunden und Themen wie Struktur und subtile Bewegung zu reflektieren. Dieser zurückhaltende Ansatz unterstreicht sein Können, einfache Formen zu verwenden, um komplexe Überlegungen hervorzurufen.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
Art is not beauty or novelty, art is effectiveness and disruption.
- León Ferrari
León Ferrari (geb. 1920 Argentinien, gest. 2013 Argentinien) war ein argentinischer Künstler, der für seine kraftvollen und oft kontroversen Werke bekannt ist, die Skulptur, Malerei und Installationskunst mit politischem und sozialem Kommentar verbinden. Ferraris Kunst behandelte häufig Themen wie Macht, Religion und Unterdrückung und machte starke Aussagen gegen Autoritarismus, Krieg und die Missbräuche der katholischen Kirche. Sein bekanntestes Werk, La civilización occidental y cristiana (1965), zeigt einen gekreuzigten Christus auf einem US-Kampfflugzeug und symbolisiert die Komplizenschaft zwischen Religion und Militärmacht. Ferraris Verwendung von gefundenen Objekten, Collage und Text schuf eine unverwechselbare visuelle Sprache, die die Betrachter dazu aufforderte, sich mit unbequemen Wahrheiten über die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Sein Werk hat einen nachhaltigen Einfluss auf die lateinamerikanische Kunst und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt für Diskussionen über Kunst und Aktivismus. (Artist website)
Eine Kunstbewegung und -stilrichtung, die in den 1960er Jahren in Italien entstand. Sie integriert Elemente des Minimalismus, der Performancekunst und der Konzeptkunst, indem sie alltägliche oder scheinbar wertlose Materialien wie Zeitungen, Steine oder Lumpen verwendet. Das Ziel war es, die Kommerzialisierung der Kunst in Frage zu stellen und zu untergraben.