// Phantom Lady #22 von Pushpamala N., produziert zwischen 1996 und 1998, ist ein Schwarz-Weiß-Gelatinesilberdruck, der eine filmische, vom Noir inspirierte Darstellung einer Frau in einem urbanen Umfeld bietet. Das Foto zeigt die Figur, die auf einer Bank in einem scheinbar verlassenen Bahnhof sitzt, umgeben von Gleisen und Signalleuchten, unter einem Netz von Oberleitungen. Die Szene fängt eine Atmosphäre von Einsamkeit und Spannung ein, wobei die Komposition eine Erzählung andeutet, sie jedoch vage lässt. Pushpamala N., bekannt für ihre Verwendung von Selbstporträts und inszenierter Fotografie, erforscht häufig Themen wie Identität, Geschlecht und soziale Rollen in der indischen Gesellschaft. Die Serie Phantom Lady interpretiert archetypische Frauenfiguren mit einer modernen Wendung neu und hinterfragt traditionelle Darstellungen von Frauen. Limitiert auf eine Auflage von 10, strahlt dieses Foto die Spannung und das Mysterium aus, die Pushpamalas einzigartige Bildsprache charakterisieren.
Pushpamala N. (Indien, 1956) ist eine wegweisende Performance- und Fotokünstlerin, bekannt für ihre satirischen und feministischen Erkundungen von Identität und kulturellen Erzählungen. Sie nutzt sich selbst als Modell, um indische Ikonografie und Geschichte in inszenierten Fotografien und Videos neu zu interpretieren. Ihre Werke bieten kraftvolle visuelle Kritik an Stereotypen.
Silberfarbener Gelatinendruck Ein Silbergelatineabzug ist eine Art fotografischer Abzug, der mit dem Silberverfahren hergestellt wird. Bei diesem Verfahren werden fotografische Materialien wie Schwarzweißfilme und Druckpapiere mit einer lichtempfindlichen Emulsion aus in Gelatine suspendierten Silberhalogeniden beschichtet. Diese Emulsion wird auf einen Träger aufgebracht, der aus flexiblem Kunststoff, Glas, harzbeschichtetem Papier oder Barytpapier bestehen kann. Die Materialien sind lichtempfindlich und bleiben unter normalen Lagerbedingungen stabil, was sie ideal für die Langzeitarchivierung macht.
Größe
Inch
Zentimeter
52 X 43 cm
Edition
Auflage von 10
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// Phantom Lady #22 von Pushpamala N., produziert zwischen 1996 und 1998, ist ein Schwarz-Weiß-Gelatinesilberdruck, der eine filmische, vom Noir inspirierte Darstellung einer Frau in einem urbanen Umfeld bietet. Das Foto zeigt die Figur, die auf einer Bank in einem scheinbar verlassenen Bahnhof sitzt, umgeben von Gleisen und Signalleuchten, unter einem Netz von Oberleitungen. Die Szene fängt eine Atmosphäre von Einsamkeit und Spannung ein, wobei die Komposition eine Erzählung andeutet, sie jedoch vage lässt. Pushpamala N., bekannt für ihre Verwendung von Selbstporträts und inszenierter Fotografie, erforscht häufig Themen wie Identität, Geschlecht und soziale Rollen in der indischen Gesellschaft. Die Serie Phantom Lady interpretiert archetypische Frauenfiguren mit einer modernen Wendung neu und hinterfragt traditionelle Darstellungen von Frauen. Limitiert auf eine Auflage von 10, strahlt dieses Foto die Spannung und das Mysterium aus, die Pushpamalas einzigartige Bildsprache charakterisieren.
Pushpamala N. (Indien, 1956) ist eine wegweisende Performance- und Fotokünstlerin, bekannt für ihre satirischen und feministischen Erkundungen von Identität und kulturellen Erzählungen. Sie nutzt sich selbst als Modell, um indische Ikonografie und Geschichte in inszenierten Fotografien und Videos neu zu interpretieren. Ihre Werke bieten kraftvolle visuelle Kritik an Stereotypen.
I try to do something different each time so I push myself, push the edge so that I don’t keep repeating myself.
- N. Pushpamala
Pushpalama N. ist ein in Indien geborener zeitgenössischer Fotograf. Nach ihrem Bachelor-Abschluss in Ökonomie, Englisch und Psychologie an der University of Bangelore, Indien, absolvierte sie einen Master-Abschluss in Bildender Kunst an der indischen akademischen Institution Baroda. Dort studierte sie Bildhauerei und ließ sich inspirieren von Künstlern wie Raghav Kaneria, Bhupen Khakhar und K. G. Subramanyan. Pushpalamas erster Erfolg als Künstler begann im Bereich der Skulptur. Ihre erste Ausstellung war 1983 in dieser Disziplin auf einer Ausstellung in Bangelore. Bald darauf gab Pushpalama jedoch die Skulptur auf, um die Performancefotografie zu verfolgen. Pushpalama N. erhielt den Ruf, Fotos zu schießen, die Orte, Geschlecht und Geschichte erkunden. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1984 den indischen National Film Awards, 1992-93 das Charles Wallace Trust Fellowship, 1995-93 das Senior Fellowship des Indian Ministry of Human Resource and Development, 1995-97 das Arts Collaboration Grant der Indian Foundation of Arts und im Jahr 2000 das Arts Collaboration Grant der Indian Foundation of Arts. Pushpalama nahm 1986 auch an Indiens sechster Triennale teil und gewann eine Goldmedaille. Die Fotoausstellungen von Pushpalama wurden in Nordamerika, Europa, Asien und Australien gezeigt. N. Pushpalama benutzt sich oft als Model in ihren Fotos. (Artist website)
Die zeitgenössische Kunst aus Indien reicht von 1985 bis heute und markiert die Ära nach der Liberalisierung. In dieser Zeit fühlten sich Künstler frei, unabhängig von traditionellen hinduistischen oder sozialen Konventionen zu arbeiten. Sie verwenden oft charakteristisch indische Materialien und Objekte in ihren Werken, was eine Mischung aus modernen Ideen und kulturellem Erbe widerspiegelt.