Chiharu Shiota
Chiharu Shiota (Japan, 1972) erschafft immersive Installationen aus roten oder schwarzen Fäden, die Erinnerung, Abwesenheit und menschliche Verbindungen thematisieren. Ausgebildet in Performance- und Bildender Kunst, vereint sie Skulptur mit Konzeptkunst. Ihre großformatigen Fadenarbeiten wurden weltweit gezeigt, darunter bei der Biennale von Venedig.
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Chiharu Shiota (geb. 1972 Japan) ist eine in Berlin lebende Installationskünstlerin, bekannt für ihre raumfüllenden Arbeiten aus Faden, Erinnerung und Emotion. Ursprünglich in Malerei und Performance ausgebildet, entwickelte sie großformatige Installationen aus rotem, schwarzem oder weißem Garn, die unsichtbare Verbindungen zwischen Menschen, Objekten und inneren Zuständen sichtbar machen. Alltägliche Gegenstände wie Schlüssel, Kleider oder leere Betten erscheinen häufig in ihren Werken und symbolisieren menschliche Präsenz und Abwesenheit. Zentrale Themen sind Identität, Vergänglichkeit und die Beziehung des Körpers zum Raum. Inspiriert von Künstlerinnen wie Marina Abramovic und ihrer eigenen Erfahrung zwischen Kulturen, erschafft Shiota poetische Räume für gemeinsame Reflexion. Ihre Arbeiten verbinden Skulptur, Zeichnung und Performance und spiegeln sowohl japanische Ästhetik als auch westlichen Konzeptualismus wider.
Was ist Konzeptkunst?
Manchmal auch als Konzeptualismus bezeichnet, ist dies eine Kunstform, bei der die Idee(n) oder das Konzept(e) hinter dem Werk Vorrang vor materiellen Aspekten und traditioneller Ästhetik haben. Viele konzeptuelle Kunstwerke können von jedem erstellt werden, indem einfach schriftliche Anweisungen befolgt werden. Das Konzept oder die Idee ist der wichtigste A…
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