Künstlerbuch mit Original-Siebdruck in Schuber.
- 'Pierre Klossowski/Pierre Zucca: living money (1982)'
- Jeder Druck ist mit Goldfarbe übermalt - jedes Werk ist daher ein Unikat
Life 3 von Rosemarie Trockel, 2005 geschaffen, ist ein Siebdruck, der zeitgenössische Kunst mit ikonischen Bildern der Popkultur verbindet. Dieses Werk in limitierter Auflage, Teil eines Künstlerbuchs, interpretiert das Titelbild des Life-Magazins vom 2. November 1964 neu, das Shirley Eaton in ihrer berühmten Rolle als goldbemalte Frau aus dem James-Bond-Film Goldfinger zeigt. Der Druck ist mit einem metallischen Glanz überzogen, der die Anziehungskraft und Kommerzialisierung von Weiblichkeit in den Medien betont. Durch das Wiederaufgreifen und Bearbeiten eines solchen ikonischen Bildes kritisiert Trockel gesellschaftliche Konstrukte rund um Schönheit, Identität und Berühmtheit. Jeder Druck der Edition ist mit Gold übermalt, was jedes Stück einzigartig macht und die Themen Individualität und Massenproduktion unterstreicht.
Rosemarie Trockel (Deutschland, 1952) ist eine deutsche Konzeptkünstlerin, bekannt für ihr vielfältiges Werk, das Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Videos und Installationen umfasst. In den 1980er Jahren erlangte sie Bekanntheit mit ihren maschinell gestrickten Wollbildern, die traditionelle Kunstformen und Geschlechterrollen in Frage stellten. Trockels innovativer Ansatz kritisiert oft gesellschaftliche Normen und erforscht die Schnittstelle zwischen Kunst und Feminismus.
Siebdruck Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem ein Sieb aus Seide oder einem anderen Netzgewebe verwendet wird. Das Sieb wird mit einer Substanz behandelt, die die Tinte in bestimmten Bereichen blockiert, sodass die Tinte nur in den gewünschten Abschnitten hindurchgelassen wird. Jede Farbe im Druck erfordert ein separates Sieb.
Künstlerbuch mit Original-Siebdruck in Schuber.
- 'Pierre Klossowski/Pierre Zucca: living money (1982)'
- Jeder Druck ist mit Goldfarbe übermalt - jedes Werk ist daher ein Unikat
Life 3 von Rosemarie Trockel, 2005 geschaffen, ist ein Siebdruck, der zeitgenössische Kunst mit ikonischen Bildern der Popkultur verbindet. Dieses Werk in limitierter Auflage, Teil eines Künstlerbuchs, interpretiert das Titelbild des Life-Magazins vom 2. November 1964 neu, das Shirley Eaton in ihrer berühmten Rolle als goldbemalte Frau aus dem James-Bond-Film Goldfinger zeigt. Der Druck ist mit einem metallischen Glanz überzogen, der die Anziehungskraft und Kommerzialisierung von Weiblichkeit in den Medien betont. Durch das Wiederaufgreifen und Bearbeiten eines solchen ikonischen Bildes kritisiert Trockel gesellschaftliche Konstrukte rund um Schönheit, Identität und Berühmtheit. Jeder Druck der Edition ist mit Gold übermalt, was jedes Stück einzigartig macht und die Themen Individualität und Massenproduktion unterstreicht.
Rosemarie Trockel (Deutschland, 1952) ist eine deutsche Konzeptkünstlerin, bekannt für ihr vielfältiges Werk, das Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Videos und Installationen umfasst. In den 1980er Jahren erlangte sie Bekanntheit mit ihren maschinell gestrickten Wollbildern, die traditionelle Kunstformen und Geschlechterrollen in Frage stellten. Trockels innovativer Ansatz kritisiert oft gesellschaftliche Normen und erforscht die Schnittstelle zwischen Kunst und Feminismus.
The minute something works, it ceases to be interesting. As soon as you have spelled something out, you should set it aside.
- Rosemarie Trockel
Rosemarie Trockel an artist from Germany who started her studies in 1974 at the Werkkunstschule in Cologne and found the Muelheimer Freiheit in the early 1980s. This was a group of painters in Cologne -- predominantly male -- but she emerged as an advocate of feminist issues, questioning the traditional hierarchies in society and in aesthetics. One material that Rosemarie Trockel uses most commonly materials is wool, which she started using during the 1980s to put together what she calls "knitting pictures," which are lengths of material that have been stretched to fit on frames, and patterned with geometrical shapes or publicly recognizable logos. One of her best known wool series isI See Darkness (2011), in which black yarn stretches over white perspex in vertical lines. Another favorite genre of hers is mixed media, such as Painting Machine and 56 BrushStrokes (1990), which incorporates steel rolls and wires. The brushes make marks on a paper roll, and they have been made from human hair and feature the names of the donors of the hair. Since the early 1990s, she has worked primarily in video.
Feministische Kunst bezieht sich auf die Kunst, die aus der feministischen Kunstbewegung der 1960er und 1970er Jahre hervorging. Sie entstand mit der Absicht, die Geschlechterideale des 20. Jahrhunderts zu kritisieren und den traditionellen Kanon der Kunstgeschichte herauszufordern. Feministische Kunst versucht, einen Dialog zwischen dem Kunstwerk und dem Betrachter durch eine feministische Perspektive zu schaffen und thematisiert häufig Fragen zu Geschlecht, Identität und sozialer Gerechtigkeit.