Signiert und betitelt „Walter Leblanc "TORSIONS. P.F. 657."“ (auf der Rückseite).
Weißer Polyvinylstreifen auf bemaltem Panel in einer Künstlerbox.
Gerahmte Größe: 40 x 40 cm (15,75 x 15,75 Zoll).
Bild: 28 x 28 cm (11 x 11 Zoll).
Ausgeführt circa 1963–1971.
Literatur: N. Leblanc, D. Everarts de Velp-Seynaeve, Walter Leblanc, Catalogue raisonné, Brüssel, 1997, Nr. 564, S. 201.
PF 657 von Walter Leblanc, entstanden um 1963–1971, ist ein Mixed-Media-Kunstwerk mit weißem Polyvinylband, das sorgfältig auf einem bemalten Panel angeordnet ist. Dieses Stück veranschaulicht Leblancs Engagement für kinetische und optische Kunst, bei der das Zusammenspiel von Licht und Schatten einen dynamischen, pulsierenden visuellen Effekt erzeugt. Die Anordnung der weißen Streifen bildet eine Reihe schmaler, länglicher Rauten, die sich zu verändern scheinen, wenn der Betrachter die Perspektive wechselt. Durch die Verwendung einfacher Materialien und einer monochromen Palette erreicht Leblanc ein Gefühl von Bewegung und Tiefe und fordert die Wahrnehmung von Raum und Form heraus. Dieses Werk lädt den Betrachter ein, die optische Illusion zu erkunden und zeigt, wie minimalistische Elemente komplexe, ansprechende visuelle Erlebnisse erzeugen können.
Copyright des Kunstwerks © Walter LeblancWalter Leblanc (Belgien, 1932–1986) war eine zentrale Figur der europäischen Nachkriegskunst, bekannt für seine Beiträge zur kinetischen und optischen Kunst. Als Gründungsmitglied der Antwerpener Avantgarde-Gruppe G58 führte er die 'Torsion'-Technik ein, bei der er Materialien wie Baumwollfäden und Metall verdrehte, um dynamische Werke zu schaffen, die Licht und Bewegung einbeziehen. Leblancs innovative Herangehensweise brachte ihm internationale Anerkennung, und seine Werke wurden in bedeutenden Ausstellungen und Sammlungen weltweit präsentiert.
Copyright des Kunstwerks © Walter Leblanc