Triptych of two screen prints in blue and pink and one print coated in gold foil with gold leaf hand-applied by the artist.
- Paper size: 32 x 23.5 cm (each).
- With portfolio containing; title page, photographs, reproductions and text by Paul Wember, loose within the original folder
- Published by the Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld, Germany, on occasion of the exhibition Monochrome und Feuer at the Museum Haus Lange, Krefeld
Monochrome und Feuer (1961) von Yves Klein ist ein beeindruckendes Triptychon, das das tiefe Interesse des Künstlers an Farbe, Material und Wahrnehmung erforscht. Dieses Werk in Mixed Media besteht aus zwei monochromen Siebdrucken in lebhaftem Blau und Pink, begleitet von einem zentralen Druck, der mit Goldfolie beschichtet und mit von Hand aufgetragenem Blattgold verziert ist. Die intensiven, gesättigten Farbflächen der blauen und rosa Paneele spiegeln Kleins charakteristische Faszination für reine Farbe wider, während das goldene zentrale Paneel ein reflektierendes, strukturiertes Element hinzufügt, das ein dynamisches Zusammenspiel von Licht erzeugt. Kleins Verwendung von Blattgold verleiht dem Werk eine greifbare, fast ätherische Qualität und unterstreicht seine Erforschung von Immateriellen und den metaphysischen Aspekten der Kunst. Dieses Triptychon wurde anlässlich der Ausstellung Monochrome und Feuer im Museum Haus Lange, Krefeld, Deutschland, veröffentlicht und markiert einen wichtigen Moment in Kleins Karriere und seinem bahnbrechenden Werk in der monochromen Kunst.
Yves Klein (Frankreich, 1928–1962) war ein bahnbrechender Künstler und eine Schlüsselfigur der europäischen Nachkriegskunst. Bekannt für sein charakteristisches 'International Klein Blue' (IKB), erforschte er mit seinen monochromen Gemälden und Performances Spiritualität und Immaterialität. Kleins innovative Praktiken, wie die Körpermalereien 'Anthropometrie' und konzeptuelle Werke, beeinflussten Bewegungen wie Minimalismus und Konzeptkunst.
Mischtechnik Mischtechnik bezieht sich auf Kunstwerke, die mehr als ein Medium in einem einzigen Werk verwenden. Im Gegensatz zur Multimedia-Kunst, die verschiedene Formen der bildenden Kunst kombiniert und oft Elemente wie Ton, Video oder digitale Medien einschließt, konzentriert sich die Mischtechnik auf die Kombination traditioneller Kunstmaterialien wie Farbe, Tinte und Collage. Die Mischtechnik ermöglicht es Künstlern, eine Vielzahl von Effekten und Texturen zu erzielen, indem sie verschiedene Materialien schichten und mischen.
Triptych of two screen prints in blue and pink and one print coated in gold foil with gold leaf hand-applied by the artist.
- Paper size: 32 x 23.5 cm (each).
- With portfolio containing; title page, photographs, reproductions and text by Paul Wember, loose within the original folder
- Published by the Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld, Germany, on occasion of the exhibition Monochrome und Feuer at the Museum Haus Lange, Krefeld
Monochrome und Feuer (1961) von Yves Klein ist ein beeindruckendes Triptychon, das das tiefe Interesse des Künstlers an Farbe, Material und Wahrnehmung erforscht. Dieses Werk in Mixed Media besteht aus zwei monochromen Siebdrucken in lebhaftem Blau und Pink, begleitet von einem zentralen Druck, der mit Goldfolie beschichtet und mit von Hand aufgetragenem Blattgold verziert ist. Die intensiven, gesättigten Farbflächen der blauen und rosa Paneele spiegeln Kleins charakteristische Faszination für reine Farbe wider, während das goldene zentrale Paneel ein reflektierendes, strukturiertes Element hinzufügt, das ein dynamisches Zusammenspiel von Licht erzeugt. Kleins Verwendung von Blattgold verleiht dem Werk eine greifbare, fast ätherische Qualität und unterstreicht seine Erforschung von Immateriellen und den metaphysischen Aspekten der Kunst. Dieses Triptychon wurde anlässlich der Ausstellung Monochrome und Feuer im Museum Haus Lange, Krefeld, Deutschland, veröffentlicht und markiert einen wichtigen Moment in Kleins Karriere und seinem bahnbrechenden Werk in der monochromen Kunst.
Yves Klein (Frankreich, 1928–1962) war ein bahnbrechender Künstler und eine Schlüsselfigur der europäischen Nachkriegskunst. Bekannt für sein charakteristisches 'International Klein Blue' (IKB), erforschte er mit seinen monochromen Gemälden und Performances Spiritualität und Immaterialität. Kleins innovative Praktiken, wie die Körpermalereien 'Anthropometrie' und konzeptuelle Werke, beeinflussten Bewegungen wie Minimalismus und Konzeptkunst.
At first there is nothing, then there is a profound nothingness, after that a blue profundity.
- Yves Klein
Yves Klein, der als einer der einflussreichsten und umstrittensten Künstler der 1950er Jahre angesehen wird, war ein Pionier auf dem Gebiet der Performance-Kunst und ist vor allem für seine umfangreiche Verwendung der Farbe Blau bekannt. Eine seiner gefeiertsten Ausstellungen war "Proposition Monochrome; Blue Epoche", in der Klein 11 monochrome Leinwände ausstellte, die alle identisch mit einem ultramarinblauen Pigment gemalt und in "Rhodopas" - einem Kunstharz, das Klein als "Das Medium" bezeichnete - aufgehängt waren. Interessanterweise war jede Leinwand unterschiedlich teuer, was Kleins Ziel erfüllte, den Betrachter etwas Einzigartiges auf einer Leinwand sehen zu lassen, das ein anderer Käufer nicht sah - das für diese Arbeit verwendete Blau wurde später von Klein als "International Klein Blue" geschützt. Während seiner gesamten Karriere zeigte Klein eine Verachtung für Konventionen und stellte eine Reihe unorthodoxer Werke aus - The Void war eine Ausstellung, die aus einem fast kahlen Raum bestand, in dem sich nur ein großer Schrank befand - das Fenster war blau gestrichen und ein blauer Vorhang hing im Eingang der Lobby; 3000 Menschen standen Schlange, um in diesen leeren Raum eintreten zu dürfen.
Ein Begriff, der erfunden wurde, um Kunstwerke zu beschreiben, die während ihres Entstehungsprozesses zerstört werden. Gustav Metzger, der dieses Konzept entwickelte, legte die wichtigsten Prinzipien fest: Das Kunstwerk muss innerhalb von 20 Jahren zerfallen, sich selbst vervollständigen und die Beteiligung der Öffentlichkeit einschließen.