Martha Boto
Martha Boto (Argentinien, 1925–2004) war eine Pionierin der kinetischen und programmierten Kunst. Als Mitbegründerin der Gruppe der Nicht-Figurativen Künstler Argentiniens schuf sie innovative Skulpturen und Installationen, die Bewegung, Licht und Farbe erforschten. Ihre Werke beinhalteten häufig Plexiglas und Elektromotoren, die dynamische visuelle Erlebnisse ermöglichten.
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I have always been fascinated by the laws of harmony and equilibrium which govern the cosmos through interrelations of light and movement, space, time and color.
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Die argentinische Künstlerin Martha Boto ist bekannt für ihre innovative kinetische und optische Kunst. Sie studierte Kunst in Buenos-Aires an der National Academy of Fine Arts und war Gründungsmitglied der Non-Figurative Argentinischen Künstlergruppe. Sie war die erste Künstlerin aus ihrem Land, die jemals in der kinetischen Kunst gearbeitet hat. Martha Boto begann zunächst mit dem Bau bewegter Kunstwerke in Form von schwebenden Mobiles aus Plexiglas. Herwork in diesem Bereich spielte eine große Rolle bei der Entwicklung der kinetischen und optischen Kunst. Die Qualitäten verschiedener reflektierender und lichtabsorbierender Materialien wie Edelstahl und Aluminium, mit denen sie Werke aus den Bereichen Bewegung, Beleuchtung, Farbe und Verzerrung des Lichts schuf, wurden erforscht. Nachdem Boto 1959 mit ihrem Partner, dem Künstler Gregorio Verdanega, nach Paris gezogen war, war ihre Arbeit Teil einer internationalen Ausstellung konstruktiver abstrakter Kunst. Sie entwickelte Bewegung in ihrer Kunst weiter und 1964 schuf Martha Boto die ersten kinetischen Leuchtkästen, indem sie mit elektrischen Mechanismen Licht auf bewegte Oberflächen projizierte. Licht spielte in ihrer Kunst eine immer größere Rolle, indem es Objekte durch Reflexionen aus mehreren Spiegeln und glänzenden Metalloberflächen in verschiedenen Winkeln transformierte. Ihre Werke sind in mehreren großen Ausstellungen in Frankreich und Argentinien zu sehen. Zwei Jahre nach ihrem Tod in Paris war eine Retrospektive in Houston den Werken von Martha Boto und ihrer Lebensgefährtin gewidmet.
Was ist 'Licht und Raum'?
Die Light and Space Movement bezieht sich auf lose verbundene Kunstbewegungen, die mit Minimalismus, geometrischer Abstraktion und Op-Art in Verbindung stehen und in den 1960er Jahren in Südkalifornien entstanden sind. Stark beeinflusst von dem Künstler John McLaughlin, konzentrierten sich diese Künstler auf sensorische Phänomene wie Licht, Wahrnehmung und R…
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