2 Demi cones avec anneaux de couleurs von Martha Boto ist eine markante Acrylskulptur aus dem Jahr 1975, bestehend aus zwei symmetrischen, kegelartigen Formen, die mit bunten Ringen verziert sind. Präzise aus Plexiglas gefertigt und auf einem Holzsockel montiert, zeigt das Werk Botos charakteristische Erforschung kinetischer Ästhetik und lebendiger Farbschemata. Jeder Kegel wird von einer Reihe farbiger Ringe in Rot-, Blau-, Grün-, Orange- und Gelbtönen gebildet, was eine optische Illusion von Bewegung und Tiefe erzeugt. Dieses visuell dynamische Werk lädt die Betrachter ein, das Gleichgewicht zwischen Geometrie und lebhaften Farben zu schätzen, und verkörpert Botos Faszination für Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.
Martha Boto (Argentinien, 1925–2004) war eine Pionierin der kinetischen und programmierten Kunst. Als Mitbegründerin der Gruppe der Nicht-Figurativen Künstler Argentiniens schuf sie innovative Skulpturen und Installationen, die Bewegung, Licht und Farbe erforschten. Ihre Werke beinhalteten häufig Plexiglas und Elektromotoren, die dynamische visuelle Erlebnisse ermöglichten.
Acryl Skulptur Acrylskulptur bezeichnet sowohl einen Prozess als auch das daraus resultierende Objekt. Der Künstler beginnt mit der Erstellung einer Skulptur aus Ton, Gips oder Epoxid, die dann verwendet wird, um eine flexible Form zu erstellen. Geschmolzenes Acryl wird in die Form gegossen, und sobald es ausgehärtet ist, wird das Acrylstück durch Schleifen und Polieren von Hand fertiggestellt. Acrylskulpturen werden wegen ihrer Klarheit, Haltbarkeit und der Fähigkeit, feine Details zu erzielen, geschätzt.
Größe
Inch
Zentimeter
35 X 22 X 20 cm
Edition
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Plexiglas auf Holzsockel
2 Demi cones avec anneaux de couleurs von Martha Boto ist eine markante Acrylskulptur aus dem Jahr 1975, bestehend aus zwei symmetrischen, kegelartigen Formen, die mit bunten Ringen verziert sind. Präzise aus Plexiglas gefertigt und auf einem Holzsockel montiert, zeigt das Werk Botos charakteristische Erforschung kinetischer Ästhetik und lebendiger Farbschemata. Jeder Kegel wird von einer Reihe farbiger Ringe in Rot-, Blau-, Grün-, Orange- und Gelbtönen gebildet, was eine optische Illusion von Bewegung und Tiefe erzeugt. Dieses visuell dynamische Werk lädt die Betrachter ein, das Gleichgewicht zwischen Geometrie und lebhaften Farben zu schätzen, und verkörpert Botos Faszination für Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.
Martha Boto (Argentinien, 1925–2004) war eine Pionierin der kinetischen und programmierten Kunst. Als Mitbegründerin der Gruppe der Nicht-Figurativen Künstler Argentiniens schuf sie innovative Skulpturen und Installationen, die Bewegung, Licht und Farbe erforschten. Ihre Werke beinhalteten häufig Plexiglas und Elektromotoren, die dynamische visuelle Erlebnisse ermöglichten.
I have always been fascinated by the laws of harmony and equilibrium which govern the cosmos through interrelations of light and movement, space, time and color.
- Martha Boto
Die argentinische Künstlerin Martha Boto ist bekannt für ihre innovative kinetische und optische Kunst. Sie studierte Kunst in Buenos-Aires an der National Academy of Fine Arts und war Gründungsmitglied der Non-Figurative Argentinischen Künstlergruppe. Sie war die erste Künstlerin aus ihrem Land, die jemals in der kinetischen Kunst gearbeitet hat. Martha Boto begann zunächst mit dem Bau bewegter Kunstwerke in Form von schwebenden Mobiles aus Plexiglas. Herwork in diesem Bereich spielte eine große Rolle bei der Entwicklung der kinetischen und optischen Kunst. Die Qualitäten verschiedener reflektierender und lichtabsorbierender Materialien wie Edelstahl und Aluminium, mit denen sie Werke aus den Bereichen Bewegung, Beleuchtung, Farbe und Verzerrung des Lichts schuf, wurden erforscht. Nachdem Boto 1959 mit ihrem Partner, dem Künstler Gregorio Verdanega, nach Paris gezogen war, war ihre Arbeit Teil einer internationalen Ausstellung konstruktiver abstrakter Kunst. Sie entwickelte Bewegung in ihrer Kunst weiter und 1964 schuf Martha Boto die ersten kinetischen Leuchtkästen, indem sie mit elektrischen Mechanismen Licht auf bewegte Oberflächen projizierte. Licht spielte in ihrer Kunst eine immer größere Rolle, indem es Objekte durch Reflexionen aus mehreren Spiegeln und glänzenden Metalloberflächen in verschiedenen Winkeln transformierte. Ihre Werke sind in mehreren großen Ausstellungen in Frankreich und Argentinien zu sehen. Zwei Jahre nach ihrem Tod in Paris war eine Retrospektive in Houston den Werken von Martha Boto und ihrer Lebensgefährtin gewidmet.
Die lateinamerikanische Kunst ist ein Stil, der stark von der Kultur, Gesellschaft, Politik, den einheimischen Traditionen, Religionen und der Landschaft der Region beeinflusst wird. Op-Art und Kinetische Kunst sind in lateinamerikanischen Kunstwerken prominent vertreten, wobei die Kompositionen oft kräftige, lebendige Farben aufweisen. Lateinamerikanische Künstler arbeiten in verschiedenen Medien und Bewegungen und integrieren dabei eine reiche Vielfalt an Themen und Techniken.