
Martin Disler
Martin Disler (Schweiz, 1949–1996) war ein autodidaktischer Künstler, der mit der Neue Wilde-Bewegung in Verbindung gebracht wird. Seine dynamischen Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen thematisierten oft menschliche Emotionen und Existentialismus. Dislers Werk erlangte in den 1980er Jahren internationale Anerkennung, mit Ausstellungen in Institutionen wie dem MoMA und der Tate Gallery.
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Martin Disler war in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts Schweizer Maler und war mit den Neuen Wilden verbunden. Er arbeitete vor allem in Europa und den USA in den 1970er und 1980er mit Zeitgenossen wie Georg Baselitz, Francesco Clemente und Sandro Chia, wo er 1982 Werke auf der Documenta 7 zeigte. Seine Arbeiten umfassten vor allem Öl- und / oder Acryl-Spray auf Leinwand. Die meisten seiner Gemälde erscheinen ohne Titel und lassen den Betrachter interpretieren. Der Neue Wilde-Stil erschien in den deutschsprachigen Teilen Europas als Antwort auf die etablierten Elemente der Avantgarde, der Minimal Art und der Konzeptkunst. Eine Kollektivbewegung war die italienische transavantguardia Bewegung, die Figuration Libre in Frankreich und New-Image-Painting in den Vereinigten Staaten. Malereien von Disler und anderen Mitgliedern dieser Bewegung zeigen breite, schnelle Pinselstriche in intensiven und hellen Farben.
Wer sind die Neuen Wilden?
Die Neue Wilden ist der Begriff, den deutsche Künstler für den Neoexpressionismus verwendeten. In den 1970er und 80er Jahren erlebte die expressive Malerei in Deutschland eine Wiederbelebung, wobei die Künstler intensive Farben und breite Pinselstriche einsetzten. Die Bewegung wuchs in Opposition zur minimalistischen und konzeptuellen Kunst und bevorzugte ei…
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