Without Title 10 von Matt Connors, eine handkolorierte Aquatinta aus dem Jahr 2019, zeigt eine lebendige abstrakte Komposition, die von kräftigen Lila- und Gelbtönen mit Akzenten von Rot und Blau dominiert wird. Das Kunstwerk zeigt vertikale Bänder, durchsetzt mit geometrischen Formen und weichen Rändern, was in dem kompakten quadratischen Format ein Gefühl von Bewegung und Tiefe erzeugt. Das Zusammenspiel von Farben und Formen erzeugt ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Struktur und Spontaneität. Connors’ Einsatz kräftiger Farben und geschichteter Texturen spiegelt sein Interesse an der Körperlichkeit von Farbe und Form wider und führt zu einem abstrakten Werk, das die Betrachter dazu einlädt, Farbinteraktion und Kompositionsrhythmus zu erforschen.
Matt Connors (USA, 1973) ist ein zeitgenössischer Künstler, bekannt für seine abstrakten Gemälde, die Minimalismus mit lebendigen Farbpaletten verbinden. Inspiriert von Poesie, Design und Architektur, erforscht seine Arbeit Form und Prozess. Connors hat international ausgestellt, unter anderem im MoMA PS1 und der Whitney Biennale.
Aquatinta Intaglio ist eine Drucktechnik, bei der der Künstler Markierungen auf einer Metallplatte anbringt, die Tinte oder Farbe aufnehmen. Die eingefärbte Platte wird dann auf Papier gepresst, wodurch die Tinte auf das Blatt übertragen wird. Dieser Vorgang kann je nach Technik mehrmals wiederholt werden. Intaglio-Methoden, wie die Radierung, beinhalten oft die Anwendung eines Ätzmittels (Säure) auf die Metallplatte, um das Design zu erstellen. Intaglio umfasst verschiedene Techniken wie Gravur, Radierung und Kaltnadelradierung.
Without Title 10 von Matt Connors, eine handkolorierte Aquatinta aus dem Jahr 2019, zeigt eine lebendige abstrakte Komposition, die von kräftigen Lila- und Gelbtönen mit Akzenten von Rot und Blau dominiert wird. Das Kunstwerk zeigt vertikale Bänder, durchsetzt mit geometrischen Formen und weichen Rändern, was in dem kompakten quadratischen Format ein Gefühl von Bewegung und Tiefe erzeugt. Das Zusammenspiel von Farben und Formen erzeugt ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Struktur und Spontaneität. Connors’ Einsatz kräftiger Farben und geschichteter Texturen spiegelt sein Interesse an der Körperlichkeit von Farbe und Form wider und führt zu einem abstrakten Werk, das die Betrachter dazu einlädt, Farbinteraktion und Kompositionsrhythmus zu erforschen.
Matt Connors (USA, 1973) ist ein zeitgenössischer Künstler, bekannt für seine abstrakten Gemälde, die Minimalismus mit lebendigen Farbpaletten verbinden. Inspiriert von Poesie, Design und Architektur, erforscht seine Arbeit Form und Prozess. Connors hat international ausgestellt, unter anderem im MoMA PS1 und der Whitney Biennale.
I’m a little bit allergic to the art world being so about knowing and didacticism and telling and teaching.
- Matt Connors
Mit Einflüssen aus der Welt der Innenarchitektur, Literatur und Rockmusik ist Matt Connors ein angesehener Maler, dessen Werk eine minimalistische Sensibilität mit den Verfahren der Abstraktion verbindet. Die moderne kritische Wahrnehmung von Gemälden ist, dass sie eine Unterstützung für eine visuelle Produktion sind. Connors lehnt diesen Ansatz ab. In seinem Werk hat er sich entschieden, Farbe als Performance-Plattform neu zu organisieren. Dabei geht es ihm nicht um stilistische Relevanz oder allgemeine Vorstellungen über das Medium Malerei. Connors ist zu einer Synthese zwischen seinen oben erwähnten Einflüssen und dem Formalismus seiner Ausbildung gelangt. Er absolvierte die Yale University School of Art, wo die ästhetischen Prinzipien von Clement Greenberg dominierten. Connors Kunst basiert auf der visuellen Wirkung grundlegender Blöcke: Rechtecke, Kreise und Linien, die in ihrem elementaren Kontext dargestellt werden. Seine Gemälde halten die Aufmerksamkeit des Betrachters auf einem respektablen Abstand, so dass ihre Wahrheit als Ganzes erfasst werden kann. Connors Arbeitsmethoden beinhalten Nassmaltechniken: Er tränkt die Farbe direkt auf seine Leinwände, was gelegentlich winzige Spritzer und Punkte auf der Oberfläche zum Trocknen hinterlässt und dem Werk Textur verleiht. Seine Werke sind durch ihre Einheit von Bewegung und Ausführung erkennbar und sind Teil der Sammlungen des MOMA in New York. (Artist website)
Die Farbflächenmalerei ist ein abstrakter Stil, der durch große Flächen einer einzigen Farbe oder einfacher, einheitlicher Farben gekennzeichnet ist. Der Begriff wurde erstmals in den 1950er Jahren verwendet, um das Werk von drei amerikanischen abstrakten Expressionisten—Barnett Newman, Mark Rothko und Clyfford Still—zu beschreiben. Ihre Arbeit betonte die emotionale Kraft der Farbe und die Schaffung weiter, meditativer Räume durch ausgedehnte Farbfelder.