Auflage von Auflage 35 + V A.E. - Stapel aus lichtechtem gefärbter Wolle (85%) und Acrylgarn (15%)
Prometheus (1986) von Thomas Lange ist ein mutiger Wandteppich, der die griechische mythologische Figur mit auffälliger modernistischer Ästhetik neu interpretiert. Hergestellt aus einer Mischung aus lichtundurchlässiger gefärbter Wolle und Acrylgarn, kombiniert der Teppich reiche Töne von Rot, Gelb und Schwarz und schafft ein lebendiges und intensives visuelles Feld. Im Zentrum liegt eine Figur, die an Prometheus erinnert, sein Körper über etwas ausgestreckt, das wie ein Altar oder Tisch wirkt, seine Form in starkem Kontrast zum geometrischen Hintergrund. Die umgebenden Symbole und Motive, darunter Hände, Tiere und abstrakte Formen, deuten auf Erzähl- und Symbolschichten hin, die möglicherweise auf die Qualen und die Widerstandskraft von Prometheus anspielen. Langes Einsatz von Farbe und Form lädt zu einer dynamischen, fast theatralischen Interpretation ein und bringt einen zeitlosen Mythos in eine zeitgenössische Bildsprache.
Thomas Lange (Deutschland, 1957) ist ein neoexpressionistischer Maler, der Abstraktion und Figuration verbindet. Als zentrale Figur der 'Neuen Wilden' im West-Berlin der 1980er Jahre lässt er sich von der italienischen Renaissance inspirieren. Seine Werke thematisieren Kampf und Sterblichkeit. Lange lebt und arbeitet in Berlin und Italien.
Tapisserie Wandteppich ist ein schweres, handgewebtes Textil, das komplizierte Designs oder Bilder enthält, die direkt in den Stoff eingewebt sind. Wandteppiche, die von geschickten Webern aus Materialien wie Wolle, Leinen, Baumwolle, Seide und manchmal Silber- und Goldfäden hergestellt werden, dienten historisch als Kunstwerke, Dekorationen, Isolierung und Symbole der Autorität.
Auflage von Auflage 35 + V A.E. - Stapel aus lichtechtem gefärbter Wolle (85%) und Acrylgarn (15%)
Prometheus (1986) von Thomas Lange ist ein mutiger Wandteppich, der die griechische mythologische Figur mit auffälliger modernistischer Ästhetik neu interpretiert. Hergestellt aus einer Mischung aus lichtundurchlässiger gefärbter Wolle und Acrylgarn, kombiniert der Teppich reiche Töne von Rot, Gelb und Schwarz und schafft ein lebendiges und intensives visuelles Feld. Im Zentrum liegt eine Figur, die an Prometheus erinnert, sein Körper über etwas ausgestreckt, das wie ein Altar oder Tisch wirkt, seine Form in starkem Kontrast zum geometrischen Hintergrund. Die umgebenden Symbole und Motive, darunter Hände, Tiere und abstrakte Formen, deuten auf Erzähl- und Symbolschichten hin, die möglicherweise auf die Qualen und die Widerstandskraft von Prometheus anspielen. Langes Einsatz von Farbe und Form lädt zu einer dynamischen, fast theatralischen Interpretation ein und bringt einen zeitlosen Mythos in eine zeitgenössische Bildsprache.
Thomas Lange (Deutschland, 1957) ist ein neoexpressionistischer Maler, der Abstraktion und Figuration verbindet. Als zentrale Figur der 'Neuen Wilden' im West-Berlin der 1980er Jahre lässt er sich von der italienischen Renaissance inspirieren. Seine Werke thematisieren Kampf und Sterblichkeit. Lange lebt und arbeitet in Berlin und Italien.
Whoever does not forget the past looks to the future.
- Thomas Lange
Thomas Lange ist ein neo-expressionistischer Maler, dessen Werke "zwischen Abstraktion und Figuration angesiedelt sind". Der in Berlin geborene Lange wurde durch seine jugendliche Beteiligung an der unkonventionellen Untergrundkunstbewegung Neue Wilde in West-Berlin in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren beeinflusst. Sein Werk vermeidet jedoch in der Regel streng avantgardistische Grenzen oder Anforderungen und spiegelt die italienische visuelle Kultur von Künstlern wie Lippi, Masolino und Masaccio wider. Lange arbeitet oft parallel zu seinen persönlichen Erfahrungen, zur Kunstgeschichte und zu aktuellen Ereignissen. Sein malerischer Prozess umfasst die Forschung, die Untersuchung der Bedeutung von Bildern sowie die physischen und mentalen Akte des Malens. Er hat Familienporträts geschaffen, die er als Symbolfiguren in eigenwilligen Traumlandschaften verwendet. Er hat Musiknotation und Instrumente als Sujets im Kubismus und lebendige, klare Farben der Musik der Motivation (Acryl auf Leinwand) verwendet. Langes Werke reichen von großen, raumfüllenden Installationen in Mischtechnik. Lange lebt und arbeitet in Berlin und Italien.
Manchmal auch als Figurativismus bekannt, bezieht sich die figurative Kunst auf Skulpturen und Gemälde, die deutlich oder speziell von realen Objekten abgeleitet sind, wodurch sie repräsentativ sind. Der Begriff figurative Kunst wird oft im Gegensatz zur abstrakten Kunst verwendet. Seit dem Aufkommen der abstrakten Kunst wird figurative Kunst jedoch verwendet, um jede Form moderner Kunst zu beschreiben, die starke Bezüge zur realen Welt oder zu tatsächlichen Situationen hat.