Acquaint 1 (2022) von Vhils ist eine Lithografie in limitierter Auflage mit Tinte und Bleichmittel, mit den Maßen 100 x 70 cm. Dieses Werk, Teil einer Auflage von 30 Exemplaren mit zusätzlichen Druckproben, zeigt Vhils’ charakteristischen Ansatz, Porträts zu dekonstruieren, um Schichten von Komplexität freizulegen. Das Bild zeigt ein teilweise verdecktes Gesicht, wobei Bleichmittel und Tinte einen erodierten, texturierten Effekt erzeugen, der den Eindruck von Verfall oder Abnutzung vermittelt. Die Kontraste zwischen Dunkel und Hell betonen die fragmentierte Natur des Porträts und deuten auf Themen wie Identität, Erinnerung und den Lauf der Zeit hin. Vhils verwendet diese Technik, um die Auswirkungen des städtischen Lebens und gesellschaftlicher Veränderungen auf die menschliche Existenz zu erforschen, was das Werk sowohl visuell ansprechend als auch nachdenklich stimmend macht.
Vhils, geboren als Alexandre Farto (Portugal, 1987), ist ein Street-Art-Künstler, bekannt für seine 'urbane Archäologie'-Technik, bei der er Porträts in Wände schnitzt, indem er Schichten von Putz und Ziegel abträgt. Seine Arbeit erforscht Themen wie Identität, Erinnerung und urbane Transformation und macht ihn zu einer einzigartigen Stimme der zeitgenössischen Street-Art.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Acquaint 1 (2022) von Vhils ist eine Lithografie in limitierter Auflage mit Tinte und Bleichmittel, mit den Maßen 100 x 70 cm. Dieses Werk, Teil einer Auflage von 30 Exemplaren mit zusätzlichen Druckproben, zeigt Vhils’ charakteristischen Ansatz, Porträts zu dekonstruieren, um Schichten von Komplexität freizulegen. Das Bild zeigt ein teilweise verdecktes Gesicht, wobei Bleichmittel und Tinte einen erodierten, texturierten Effekt erzeugen, der den Eindruck von Verfall oder Abnutzung vermittelt. Die Kontraste zwischen Dunkel und Hell betonen die fragmentierte Natur des Porträts und deuten auf Themen wie Identität, Erinnerung und den Lauf der Zeit hin. Vhils verwendet diese Technik, um die Auswirkungen des städtischen Lebens und gesellschaftlicher Veränderungen auf die menschliche Existenz zu erforschen, was das Werk sowohl visuell ansprechend als auch nachdenklich stimmend macht.
Vhils, geboren als Alexandre Farto (Portugal, 1987), ist ein Street-Art-Künstler, bekannt für seine 'urbane Archäologie'-Technik, bei der er Porträts in Wände schnitzt, indem er Schichten von Putz und Ziegel abträgt. Seine Arbeit erforscht Themen wie Identität, Erinnerung und urbane Transformation und macht ihn zu einer einzigartigen Stimme der zeitgenössischen Street-Art.
There are plenty of ideas and processes that fail, but even these can point me in
a new direction.
- Vhils
Mit einem verblüffenden Graffiti-Gesicht, das in ein Londoner Gehäuse neben einem Werk des britischen Künstlers Banksy eingraviert ist, rückte Alexandre Farto, auch bekannt als Vhils, in der Welt der Straßenkunst in den Vordergrund. Seit 1999 ist er beständig produktiv, und seine Fähigkeit, seine Ideen grafisch in einen großstädtischen Kontextraum zu übertragen, ist einzigartig. Seine unkonventionellen urbanen Skulpturen, die derzeit in der ganzen Welt an verschiedenen Orten ausgestellt werden, wurden als kompromisslos und kompositorisch charakterisiert. Dennoch bewahren sie eine Klarheit des Ausdrucks, die sich unmittelbar mit den grundlegenden, individuellen Gefühlen und Reaktionen des Betrachters verbindet. Farto wurde 1987 in Lissabon geboren und studierte Kunst am St. Martins College in London. Sein Hauptanliegen ist es, die individuellen Überzüge von ästhetischer und ideeller Bedeutung offenzulegen, die unter jedem Ort, an dem er arbeitet, verborgen liegen. Sein Ansatz ist lyrisch, systematisch und engagiert. Mit Farbe, Schlackeblöcken und städtischen Werbeschildern schneidet Farto vorsichtig seine Umgebung auf und zieht sie aus ihr heraus, eine substanzielle Erzählung, die jenseits der Äußerlichkeiten existiert, die er für seine Arbeit zusammenfügt. Schlanke, erhöhte Flächen, Baumaschinen, Druckgeräte, alle möglichen Materialien können verwendet und anschließend in seiner Kunst untergraben werden. Er infiltriert und entblößt den Putz öffentlicher Schilder und Hinweistafeln, um alternative Bilder von ihren suburbanen Formen zu befreien. Farto stellt die Vorstellung in Frage, dass Graffiti-Kunst sozial störend ist, und sieht sie im Gegenteil als eine Kraft, die die Grenzen der Kommunikationspolitik in der sozialen Arena verschiebt. (Artist website)
Graffitikunst bezieht sich auf Zeichnungen und Schriftzüge, die auf Wände oder andere Oberflächen gemalt, gekratzt oder gekritzelt werden, typischerweise an öffentlichen Orten. Diese Kunstform reicht von kleinen Tags bis hin zu aufwändigen Wandgemälden. Graffiti existiert seit der Antike, mit Beispielen aus dem Römischen Reich, dem antiken Griechenland und dem antiken Ägypten.