Farblithografie; eigenhändig signiert unten rechts in weißer Kreide. Nummeriert unten links in weißer Kreide. Ref.: Pereda 152
Dos Figuras exemplifiziert Rufino Tamayos Engagement mit lyrischer Abstraktion und figurativer Suggestion im Lithographie-Medium. Ausgeführt 1973 in einer limitierten Auflage von fünfundsiebzig, demonstriert das Werk Tamayos Beherrschung von Farbbeziehungen und kompositorischer Balance. Der Druck feiert Tamayos charakteristische Stimme als mexikanischer Modernist, der erfolgreich indigene visuelle Traditionen mit europäischer formaler Innovation synthetisierte und eine Körperschaft von Werken schuf, die für die lateinamerikanische Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts unverzichtbar bleibt.
Rufino Tamayo (Mexiko, 1899–1991) verband Modernismus mit mexikanischem Erbe in farbintensiven Gemälden und Druckgrafiken. Beeinflusst von der zapotekischen Kultur mied er politische Themen und konzentrierte sich auf universelle Motive und strukturierte Oberflächen. Sein innovativer Farbeinsatz prägte die Entwicklung der mexikanischen Kunst im 20. Jahrhundert.
Lithographie Lithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Farblithografie; eigenhändig signiert unten rechts in weißer Kreide. Nummeriert unten links in weißer Kreide. Ref.: Pereda 152
Dos Figuras exemplifiziert Rufino Tamayos Engagement mit lyrischer Abstraktion und figurativer Suggestion im Lithographie-Medium. Ausgeführt 1973 in einer limitierten Auflage von fünfundsiebzig, demonstriert das Werk Tamayos Beherrschung von Farbbeziehungen und kompositorischer Balance. Der Druck feiert Tamayos charakteristische Stimme als mexikanischer Modernist, der erfolgreich indigene visuelle Traditionen mit europäischer formaler Innovation synthetisierte und eine Körperschaft von Werken schuf, die für die lateinamerikanische Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts unverzichtbar bleibt.
Rufino Tamayo (Mexiko, 1899–1991) verband Modernismus mit mexikanischem Erbe in farbintensiven Gemälden und Druckgrafiken. Beeinflusst von der zapotekischen Kultur mied er politische Themen und konzentrierte sich auf universelle Motive und strukturierte Oberflächen. Sein innovativer Farbeinsatz prägte die Entwicklung der mexikanischen Kunst im 20. Jahrhundert.
Can you believe that, to say that ours is the only path when the fundamental thing in art is freedom! In art, there are millions of paths—as many paths as there are artists.
— Rufino Tamayo
Rufino Tamayo (b. 1899 Mexico, d. 1991 Mexico) war ein Maler und Grafiker, der innerhalb der Kunst des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Position einnahm. Er verband mexikanische Volkskunst mit internationalen modernistischen Einflüssen und wandte sich von explizit politischen Inhalten ab, um universelle Themen wie Menschsein und Kosmos zu erkunden. Bekannt ist er für seine intensiven Farben, strukturierten Oberflächen und vereinfachten, monumentalen Formen. Tamayo arbeitete in Malerei, Wandkunst und Druckgrafik und entwickelte innovative Verfahren, insbesondere in der Mixografie. Inspiriert von präkolumbischer Kunst sowie europäischen Strömungen wie dem Kubismus, schuf er eine Bildsprache zwischen Tradition und Moderne. Damit trug er wesentlich dazu bei, die mexikanische Kunst über nationale Grenzen hinaus neu zu definieren.
Der Kubismus ist eine Kunstbewegung, die versuchte, mehrere Ansichten von Objekten oder Figuren in einem einzigen Bild darzustellen. Die Künstler Georges Braque und Pablo Picasso begründeten diesen Stil um 1907. Der Name Kubismus entstand aus ihrem Gebrauch geometrischer Formen und Umrisse, die oft an Würfel erinnerten, wodurch Objekte in abstrahierte Formen zerlegt wurden.