// Hyper Transformation (1974) von Vera Molnar ist ein Siebdruck in limitierter Auflage, der ihren bahnbrechenden Ansatz der computergenerierten und algorithmischen Kunst zeigt. Das Werk misst 65 x 50 cm und zeigt ein hypnotisches Muster von konzentrischen, eckigen Linien in tiefem Lila und Schwarz, die sich zur Mitte hin zu verdrehen und zu verformen scheinen, wodurch ein fast dreidimensionaler Effekt entsteht. Molnars systematische Wiederholung und präzise Geometrie spiegeln ihren mathematischen Hintergrund und ihre Erforschung der visuellen Ästhetik durch algorithmische Prozesse wider. Dieser Druck ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sie Kunst und Technologie vereint und eine abstrakte Komposition schafft, die die Betrachter in ein dynamisches visuelles Erlebnis von Bewegung und Transformation eintauchen lässt.
Vera Molnar (Ungarn/Frankreich, 1924–2023) war eine Pionierin der generativen und digitalen Kunst, die für ihren algorithmischen Ansatz der Abstraktion bekannt war. Durch die Verbindung von Kunst und Technologie schuf sie geometrische Kompositionen, die Ordnung, Zufall und ästhetisches Gleichgewicht untersuchten. Als eine der ersten Künstlerinnen, die Computer in der Kunst einsetzte, prägte Molnar die moderne computergestützte Kreativität maßgeblich.
Siebdruck Siebdruck ist eine Technik, bei der Tinte durch ein Netz auf ein Substrat übertragen wird, wobei Bereiche durch eine Schablone blockiert werden, um zu verhindern, dass die Tinte durchdringt. Diese Methode, auch bekannt als Serigrafie oder Siebdruck, wird häufig verwendet, um Drucke auf Postern, T-Shirts, Vinyl, Aufklebern, Holz und anderen Materialien zu erzeugen. Der Prozess ist eine Art Schablonendruck, der lebendige, detaillierte Designs auf verschiedenen Oberflächen ermöglicht.
// Hyper Transformation (1974) von Vera Molnar ist ein Siebdruck in limitierter Auflage, der ihren bahnbrechenden Ansatz der computergenerierten und algorithmischen Kunst zeigt. Das Werk misst 65 x 50 cm und zeigt ein hypnotisches Muster von konzentrischen, eckigen Linien in tiefem Lila und Schwarz, die sich zur Mitte hin zu verdrehen und zu verformen scheinen, wodurch ein fast dreidimensionaler Effekt entsteht. Molnars systematische Wiederholung und präzise Geometrie spiegeln ihren mathematischen Hintergrund und ihre Erforschung der visuellen Ästhetik durch algorithmische Prozesse wider. Dieser Druck ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sie Kunst und Technologie vereint und eine abstrakte Komposition schafft, die die Betrachter in ein dynamisches visuelles Erlebnis von Bewegung und Transformation eintauchen lässt.
Vera Molnar (Ungarn/Frankreich, 1924–2023) war eine Pionierin der generativen und digitalen Kunst, die für ihren algorithmischen Ansatz der Abstraktion bekannt war. Durch die Verbindung von Kunst und Technologie schuf sie geometrische Kompositionen, die Ordnung, Zufall und ästhetisches Gleichgewicht untersuchten. Als eine der ersten Künstlerinnen, die Computer in der Kunst einsetzte, prägte Molnar die moderne computergestützte Kreativität maßgeblich.
Art is an obsession; that's all I think about.
- Vera Molnar
Die aus Ungarn stammende französische Künstlerin Vera Molnar war eine Pionierin der Computer- und algorithmischen Kunst und arbeitete über mehr als sechs Jahrzehnte an der Schnittstelle von Kunst und Technologie. Als Mitbegründerin der GRAV-Gruppe erforschte sie geometrische Abstraktion durch mechanische und kinetische Kunst und war eng mit der Bewegung Art et Informatique verbunden. Zur Begründung ihres Einsatzes geometrischer Formen erklärte Molnar, dass sie durch Monotonie und Symmetrie Überraschung erzeugen wollte.
Als Verfechterin ungewöhnlicher Medien ließ sie die perforierten Ränder von Computerausdrucken häufig sichtbar und bezeichnete diese Arbeiten als „Jobs“. Ihr Werk Hypertransformation of 20 Concentric Squares (1974), das auf Plotterpapier entstand, veranschaulicht diesen charakteristischen Ansatz.
Bevor sie sich der Computerkunst zuwandte, schuf Molnar ungegenständliche Werke unter dem Einfluss des russischen Konstruktivismus sowie der abstrakten Kuns von Piet Mondrian und Paul Klee. Sie arbeitete mit Collagen, Malerei und Fotografie. Ende der 1960er-Jahre begann sie Computer in ihre künstlerische Praxis einzubeziehen und entwickelte eine unverwechselbare Bildsprache, die mathematische Präzision mit kreativem Experiment verband.
Molnar verstand Computerkunst als ein Mittel, Ideen auszudrücken, die menschliche Grenzen wie Zeit oder visuelle Genauigkeit übersteigen. Für sie war der Computer ein Werkzeug, um diese Gedanken in konkrete Kunstwerke zu verwandeln. (Artist website)
Der Konstruktivismus ist eine architektonische und künstlerische Philosophie russischen Ursprungs, die als Ablehnung der Idee der autonomen Kunst entstand. Die Bewegung befürwortete, dass Kunst praktische soziale Zwecke erfüllen sollte. Seit seiner Entstehung im Jahr 1919 hat sich der Konstruktivismus weiterentwickelt und die Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst, darunter wichtige Strömungen wie De Stijl und Bauhaus.